Pudding-Erdbeertorte – vegan, nicht gesund ;-)

Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt’s ein leckeres und erfrischendes Tortenrezept von Julena. Die ist im Moment auch ganz aufgeregt, weil sie soeben ihren Flug nach Paris gebucht hat: Sie schwärmt schon von netten Cafés, coolen Vintage-Läden, entzückenden Flohmärkten, inspierenden Museen, gemütlichen Parks, ausgefallenen Second Hand Stores, ja sogar vom romantischen Kopfsteinpflaster.

Ich bin mir sicher, dass sie aus dieser entzückenden Stadt einige Geschichten und Klamotten mitbringen wird :-). Aber nun zum Rezept, Bühne frei für Julena!

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Seit dem Umzug in das rote Holzhäuschen ging nicht nur die Stimmung nach oben, sondern auch die Kilos: Zuerst gabs‘ verregnete Herbsttage, dann folgte Väterchen Frost und was ist da gemütlicher als auf der Couch zu liegen und Schokolade wie Brot zu essen? Nicht viel und genau das ist das Problem :-). Deshalb entschied ich: Es muss gefastet werden, diesmal vegan.

Die Anleitung dazu war schnell besorgt – danke an den Mann 🙂 – Lebensmittel wurden heran gekarrt und naja, dann ging es munter drauf los. Es wurden gesunde TCM-Frühstücke gekocht, natürlich von mir, im Büro gab’s die veganen Kochreste vom Vortag und abends wurde fleißig gekocht [Anm. Julena liebt backen, kochen ist aber nicht so ihres]. Alles lief ganz wunderbar und dann nahte der Geburtstag meines lieben Mannes. Torte? Vegan? Das kann doch nicht schmecken!

Und ich gebe zu: Eine gaaaanz normale Erdebeertorte ist vielleicht leckerer, aber die vegane Variante bietet einfach mal eine willkommene Abwechslung und erweitert das Backrepertoire  einfach.

Rezept
(Der vollständigkeithalber: Ich habe das Rezept von hier und danke auf diesem Wege auch gleich dem Verfasser arranee!) Das wunderschöne Bild habe ich von Hanna – vielen Dank auch an dich, ich hoffe, wir bleiben blogmäßig vernetzt :-).

Ich habe die Mengenangaben des Rezepts ein wenig nach oben revidiert, da der Tortenboden ansonsten – zumindest für mein Empfinden – zu niedrig geworden ist. Und die Zuckermenge stark reduziert, da die Sojamilch ohnehin eine gewisse Süße hat und das dann einfach too much wäre :-).

Da es ja die Geburtstagstorte für meinen lieben Mann wurde, habe ich mich für die Herzerlspringform entschieden, die einer 26er Springform in etwa entspricht.

Veganer Biskuitteig
140 g Zucker
260 ml Wasser
6 EL Pflanzenöl
4,5 TL Backpulver
1 Pck. Vanillinzucker
250 g Mehl

Belag
ca. 500 g Erdbeeren
Agar-Agar
Vanille Puddingpulver
500ml Sojamilch

Das tolle bei diesem veganen Teig ist, dass frau alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben kann. Dann wird mal für rund fünf Minnten mit dem Mixer alles zu einem glatten verrührt. Danach kann man schon mal den Ofen auf 180 Grad vorwärmen.
Jetzt wird noch das Herzerl eingefettet – am besten ein wenig Maiskeimöl in die Form und mit einem Stück Küchenrolle alles gut verschmieren 🙂 – , Teig rein und ab damit in den Ofen.
Nach ca. 25 Minnten war bei mir der Teig fertig gebacken (Heißluft). Der Teig hat eine, naja, sagen wir interessante Konsistenz, aber wenn nichts mehr auf einem Spieß beim Reinstecken kleben bleibt, dann ist er fertig – im Sinne von: Besser wird’s nicht :-).

Ab mit dem Kuchen auf die Terrasse zum Abkühlen. In der Zwischenzeit kann der Pudding vorbereitet werden: Rezept nach Packerl ;-). Während frau dann den Pudding ein wenig auskühlen lässt, können schon mal die Erdbeeren geschnitten werden.

Im Grand finale wird der Pudding auf den Teigboden gepappt, dann werden die Erdbeeren positioniert und zum krönenden Abschluss kommt nach Agar-Agar drauf (Rezept auch laut Packerl).

Das ganze dauert in etwa, mit aller Abkühlerei und Co. rund 1,5 Stunden – und die lohnen sich!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken,
eure Julena

gesund und lecker backen Erdbeertorte Vegane Torte Veganer Biskuitteig

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