Frauen in der Sprache sichtbar machen

Genau das tue ich in meinem Blog: Frauen in der Sprache sichtbar machen. Wirft frau (ja, ja, ich weiß, das geht jetzt sehr weit, aber in diesem Rahmen habe ich mich bewusst für diese Form entschieden) aber einen Blick auf den Textentwurf der ÖNORM A 1080 oder den offenen Brief zum Thema „sprachliche Gleichbehandlung“ von Liessmann und Co., zeigt sich ein gänzlich anderes Bild.

Gesellschaftspolitische Diskussionen kommen durch Andreas Gabalier ins Rollen und das Sommerloch wird dazu verwendet, die Frauen wieder einmal in ihre Schranken zu weisen. Um es in Max Liebermanns Worten zu sagen:

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Weil das aber so gar nicht konstruktiv ist und uns nicht weiterbringt, hab ich einen anderen Vorschlag:
Der Österreichische Frauenring hat gemeinsam mit namhaften Autorinnen und Juristinnen eine Petition für eine geschlechtergerechte Sprache und einen sachlichen, respektvollen Diskussionsstil gestartet und fordert alle solidarischen Personen auf, diese online zu unterschreiben.

Denn es reicht eben nicht aus, Frauen „mitzumeinen“, sie müssen explizit angesprochen und sichtbar gemacht werden.

Setzt ein Zeichen für geschlechtergerechte Sprache! Hier geht’s zur Petition und hier zu näheren Infos zu eben dieser. Aktuell haben bereits 1.460 Menschen unterschrieben (das sind schon ein bissl mehr, als die sagenumwobenen 800 😉 ).

Eure Julena

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