Kunterbuntes

Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit. (Napoleon)

Unentschlossenheit

Als mein Mann und ich noch auf der Suche nach einem kuscheligen Häuschen waren, trafen wir einen Makler. Dieser war uns zwar nicht sonderlich sympathisch und doch sagte er etwas, das uns seitdem immer wieder in den Sinn kommt. Er sagte:

Schwierig ist es nur, wenn sie nicht wissen was sie wollen!

Und wie recht er hat. Man sagt, der Wille ist die stärkste Kraft des Menschen, aber was wenn man nicht weiß was man will? Oder – was vielleicht noch schlimmer ist – nicht weiß, was man am allermeisten will und sich ob der Menge der Möglichkeiten nicht entscheiden kann – man unentschlossen ist?

Dann kann man ganz fest darüber nachdenken, darüber verzweifeln oder auch andere Menschen fragen, was ich nun auch tun möchte. Und so banal meine Frage an euch auch erscheinen mag, steht sie für mich für wesentlich mehr.
In den letzten Monaten hat sich viel für mich verändert und so schön ich das finde, mein kreatives Selbst kommt aktuell kürzer als mir lieb ist und so bitte ich um einen kollektiven Arschtritt und auch um ein wenig Zuspruch. Beides brauche ich aktuell nämlich, damit dieser Blog weiterhin mit Leben gefüllt wird, was mir wirklich sehr wichtig ist.

Seid daher bitte so lieb und stimmt ab, was ihr denn als nächstes von Julena erfahren möchtet: Soll sie euch erzählen, wie sie aus 300 Jahre alten Bauernhoftüren einen genialen Esstisch entstehen ließ oder wie sie aus sechs brasilianischen Kaffeesäcken einen Couchüberzug gezaubert hat oder wie sie die Hochzeit ihrer besten Freundin im wunderhaften Kerzenlicht erstrahlen ließ? DANKE!

 

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2 thoughts on “Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit. (Napoleon)”

  1. Hey liebe Julena! Ich kann deine Gedanken nur allzu gut nachvollziehen. Entscheidungen treffen – sich entscheiden müssen, wollen, dürfen, können… Sind wir nicht privilegiert? Wir haben die Wahl, können unser Leben großteils selbstbestimmt in die Hand nehmen, uns entscheiden. Und doch scheint es so, dass uns eben diese Vielzahl an Möglichkeit oft überfordern, in gedankliche Miseren stürzen, wir nicht mehr wissen was wir eigentlich wollen. Unentschlossenheit als Symptom unserer Gesellschaft?! Und dadurch gelangt man ganz und gar nicht schneller ans Ziel 🙂
    Ich hab gevotet und gleichzeitig möchte ich dich auch bestärken, deinen Blog weiterhin mit Leben – mit Geschichten und Kreativität – zu füllen. Behalte dir diesen Zufluchtsort der Phantasie, der geschriebenen Worte. Ich lese ihn sehr gerne!

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    1. Wow, vielen, lieben Dank für diese wunderschönen und auch sehr nachdenklichen Gedanken! Du hast vollkommen recht – „unsere“ Unentschlossenheit zählt sicher zu den First world problems, danke für den reminder!
      Alles Liebe
      J.

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