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DIY, Köstlichkeiten (Rezepte), Kunterbuntes

An die Töpfe – fertig – los!

Was willst du schon lange tun, hast dir bisher aber einfach nicht die Zeit dafür genommen? Bei mir stehen aktuell folgende Dinge auf der Liste: Mehr klientenzentrierte Literatur lesen, wieder Sport treiben – denn das Gefühl wenn frau im flow des Laufens ist, ist einfach wunderbar – Fotos sortieren und natürlich die Welt retten ;-). Ich war diesen Sommer auch fleissig beim Umsetzen und so habe ich mir den Traum erfüllt und mit dem Mann auf einer Almhütte geurlaubt, habe mit eben diesem endlich im Garten Tischtennis gespielt (der Tisch steht seit knapp zwei Jahren unbenutzt im Carport…),  ich wagte mich an den Werkstoff Beton, habe wieder mehr Zeit in diesen Blog investiert UND ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Marmelade eingekocht :-). Seit Jahren spreche ich darüber und rechtfertige meine Gläser-Sammelleidenschaft auch damit, dass ich rund 300 Stück zum Einmachen brauchen werde. Soviel wurden es dann nicht, aber immerhin 29 Gläser wurden mit Julena’s Marillentraum gefüllt und mein Resümee lautet: Marmelademachen ist super easy, das Verzieren der Gläser macht wirklich viel Freude und das Ergebnis wurde echt lecker. Julena verrät euch, was in die Gläser rein und drauf kam.

♥ ♥ ♥ MARILLENTRAUM ♥ ♥ ♥    ♥ ♥ ♥ MARILLENTRAUM ♥ ♥ ♥

Der Plan war in die Wachau zu fahren und mit DEN Marillen ins rote Häuschen zurückzukehren. Die Realität war, dass ich beim nächsten Lebensmittelmarkt 1 Kübel ‚Hiesige‘ erstand. Ein klassischer Fall für ‚Gut, ist besser als perfekt‘, denn den Plan mit der Wachau gibt seit Jahren, heuer gibt es aber auch Marmelade :-).

Nach kurzer Netzrecherche, was ich denn zu tun habe, wenn ich mich unter die EinmacherInnen begebe, stellte ich schnell fest: Auf hippen Blogs findet frau zwar viel über diverse Aufhübschungen von Marmeladegläsern, Rezepte für Marillenmarmelade waren aber schwerer zu finden. Und nachdem ich nun selbst die Erfahrung des Einkochens gemacht habe, ist mir auch klar warum: Marmeladekochen ist deppeneinfach, denn am besten tut frau so, wie es Wiener Zucker empfiehlt ;-). Aber was ist das?

Zutaten:

  • 3 kg entsteinte Marillen
  • 1-2 Zitronen (das war meine Idee ;-))
  • 3 Packungen Gelierzucker 2:1, à 500 Gramm
  • leere Gläser

Die Arbeitsschritte sind super easy und als kleine Bildergeschichte dargestellt.

Ergänzen möchte ich noch um ein paar Infos bzw. einen wirklich hilfreichen Trick:

  1. Ich habe die Marillen ungefähr gesechstelt und bin mit der Größe der Fruchtstücke in der fertigen Marmelade sehr zufrieden – nicht zu groß und nicht zu klein :-).
  2. Je nachdem wieviele überreife bzw. noch gar nicht reife Marillen habt, entscheidet euch für mehr oder weniger Zitronensaft.
  3. Mir wurde geraten, die Marillen-Zuckermischung ein bisschen stehen zu lassen, bevor es ans Aufkochen geht, damit die Marillen ihr Wasser abgeben. Ich habe der Melange rund eine Stunde Zeit gelassen.
  4. Während frau darauf wartet, können die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser mit kochendem Wasser übergossen werden, damit Schimmel später keine Chance hat.
  5. Beim Abfüllen in die Gläser hilft ein Trichter ungemein und da ich keinen professionellen Einmachtrichter zuhause hatte – wie auch? – behalf ich mir mit dem Trichter der Waschmaschine – wozu frau den braucht, hat sich mir sowieso noch nie erschlossen ;-). Wichtig ist, die Gläser gleich nach dem Abfüllen zu verschließen.
  6. Meine Mutter hat beim Marilleneinmachen immer darauf geschworen, dass die Marmelade gaaaanz langsam auskühlen soll, denn so wird sie am besten. Sie selbst hat das auch von ihrer Mutter. Die hat damals die fertigen Gläser in die Tuchent gewickelt und im Bett langsam ‚ausbacken‘ lassen. Wir wissen beide nicht, ob’s die Langsamkeit wirklich bringt, zur Sicherheit aber, habe ich die fertigen Gläser mit einem Gschirrhangerl bedeckt, denn: Es ist eine schöne Tradition und frau weiß ja nie :-).

TRICK: Um Schaumbildung beim Aufkochen zu vermeiden, empfiehlt Wiener Zucker in das kalte Frucht-Zucker-Gemisch 1-2 Tropfen Öl zu geben. Ich habe eine Marmeladencharge ohne Öl und eine mit gemacht und kann sagen: Das hilft, und wie :-)!

Und da die leckere Marmelade auch hübsch anzogen werden sollte, hab ich das Äußere noch ein wenig gepimpt. Gebraucht habe ich dafür Karton (habe das „Innere“ von Geschenkspapieren verwendet, denn: Ich schmeiß‘ nix weg!), eine hübsche Schnur, meinen ‚handgemacht-Stempel‘ samt Stempelkissen, das heißgeliebte Prägegerät, ein bisschen Kleberoller zum Fixieren der Karton-Hauberln, meinen Kreisschneider und eine Schere. Voilà!

Ich wünsche viel Freude beim Nachkochen und wie gesagt: Gaaaaanz langsaaaam auskühlen lassen :-)!
Eure Julena

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5 thoughts on “An die Töpfe – fertig – los!”

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