Vorsatz 2016: Einsetzen für das gute Leben.

Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach.

Dieses Zitat wird sowohl Marie Antoinette als auch Stefan Zweig in den Mund gelegt. Und es scheint so, als würden sich die Zeiten niemals ändern. Das tun sie aber – schon immer. Wie die junge, österreichische Partei ‚derWandel‘ aber in ihrem Manifest so treffend beschreibt: „Der Wohlstand hat uns gemütlich und unpolitisch werden lassen.“

Damit muss Schluss sein, denn wir haben viel zu tun und ich empfehle jedem und jeder das ‚Manifest zum Wandel – Demokratische Moderne‘ zu lesen.

logo_derwandel_small_250Hier geht’s zum Manifest in pdf-Form und zum Online-Blättern. Hier kann man es downloaden und hier gibt’s auch noch ein kleines – und wie ich finde sehr gelungenes – Video.

Klickst du dich ins Manifest, erwarte dir keine konkreten Handlungsanleitungen. Es geht ums Wachrütteln, Sensibilisieren, Mobilisieren.  Und der soziokratisch organisierte Wandel lädt auch aktiv dazu ein, mitzumachen – inhaltlich, organisatorisch oder in den Bereichen Grafik und IT. Wie, erfährst du hier.

Kernaussagen der ‚Demokratischen Moderne‘
  • Globalisierung anerkennen und lernen damit umzugehen.
  • Wunsch nach einem radikal anderem Zugang zu Bildung, damit wir zumindest eine Chance haben, die Komplexität der uns umgebenden Dinge zu erfassen.
  • Stützung öffentlicher Medienformate.
  • Technologien für uns nutzbar machen und nicht gegen uns verwenden zu lassen.
  • Sich nicht einreden lassen, dass das ja alles nichts bringt, denn „alles, was uns daran hindert, heute damit anzufangen, die ersten Schritte zu gehen, ist unsere – von der heutigen Politik geschürte – Angst. Zudem glauben viele, dass ohne perfekte Analysen und Pläne keine Veränderung möglich ist. Doch wir wären heute nicht da, wo wir sind, hätten nicht schon viele Generationen vor uns das Gegenteil bewiesen.“
  • „Das perfekte System gibt es nicht. Deshalb ist Wandel auch keine Antwort, sondern ein Weg.“

Ich selbst wurde durch das Manifest mobilisiert und habe mir vorgenommen die Ideen des Wandels proaktiv gegenüber meinen Mitmenschen anzusprechen und über die politischen Ansätze zu schreiben.

Ich will den Wandel in ihrem Ziel, mehr Öffentlichkeit zu erlangen, unterstützen. Denn wir dürfen nicht daran verzweifeln, dass die Weltgeschehnisse komplex und schwierig zu verstehen und verworren sind.
Ich will mutig in die Zukunft schauen, Probleme benennen und mich Menschen anschließen, die Dinge ins Positive verändern wollen.
Ich will mich selbst und mein Tun wiedereinmal kapitalismuskritisch betrachten, Schlüsse ziehen und danach handeln.
Ich will neben persönlichen Gesprächen auch soziale Medien für politische Diskurse nutzen.
Ich will mich mehr als Teil unserer globalen Gesellschaft sehen und werde mich hierfür auch unbequemen Diskussionen stellen. Weil es eben nicht nur darum geht, dass es einem sebst gut geht und man „in seiner Mitte“ ist.
Ich will mich mehr für Verteilungsgerechtigkeit einsetzen und selbst mehr teilen.

2016 – du darfst kommen!

Eure Julena Roth

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