Wie man sich bettet, so liegt man.

Dieser schlaue Spruch gilt für viele Lebenslagen. Einen Tick zynischer ausgedrückt: Jeder Mensch ist seines Unglücks Schmied. Und wo ich grad beim Schmieden bin, will ich euch erzählen, welches Bettchen sich unsere Eheringe ausgesucht haben.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ringkissen, bin ich recht flott auf diese Anleitung gestoßen. Ich fand die Idee mit dem Efeu und dem Moos super nett und die Umsetzung schien mir kein Problem. Die angegebene Zeit von 4-5 Stunden habe ich weit unterboten, was wahrscheinlich daran liegt, dass mein Perfektionsanspruch nicht ganz so hoch war :-). Aber was habe ich getan?
Zuerst ging ich mal einkaufen!

Einkaufswagerl
Styroporkugel & Holzstab. Im Bastelgeschäft meines Vertrauens hab ich bei der 12cm Durchmesserkugel und einem schönen Holzstab mit ca. 1,2 cm Durchmesser zugeschlagen.
Spitzenborte. Ich habe Reste aus dem Projekt Serviettenringe verwendet und ca. 40cm gebraucht. Die Länge hängt aber davon ab, wie sehr man die Borte rafft.
Moos und Efeu. Danke lieber Garten für die edle Spende. Was die Efeublätter angeht: Ich habe darauf geachtet, dass sie annähernd die gleiche Farbe haben und nach zwei Größenkategorien gesucht. Aber was soll ich sagen: Die Natur lässt sich nicht in ein Schema pressen. Und das ist gut so.
Stecknadeln. Und zwar solche, die beim Reindrücken fiese Schmerzen verursachen und auch schöne, auf die die Ringe dann gesteckt werden.
Basics. Stanleymesser oder ähnliches zum Aushöhlen der Styroporkugel.

Und als ich dann alles zuhause hatte, habe ich für den großen Tag geübt.

TIPPS
♣ Nach anfänglichem Holpern hatte ich bald die richtige Technik raus. Die vorgegebene Anleitung hat mich nämlich leider mehr verwirrt, als sie mir gebracht hat. Ich habe also freestylemäßig begonnen die Efeublätter festzustecken und nach rund 45 Minuten war die Kugel fertig.
♣ Der Prototyp kugelte dann wochenlang bei mir zu Hause rum und das Feine war, zu sehen, wie lange der Efeu und auch das Moos frisch blieben. Für das Original, das dann auf der Hochzeit zum Einsatz kam, musste ich mich daher nicht stressen. Ich habe es einfach drei Tage davor gezaubert, in ein Frischhaltesackerl gewickelt, kühl gestellt und am großen Tag sah es super fresh aus.

Jetzt aber genug der Worte, hier noch eine kleine step-by-step-Anleitung:

Kugelige Grüße
Julena Roth

 

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2 Antworten auf “Wie man sich bettet, so liegt man.”

  1. Wow, wunderschön geworden! Sollte ich jemals noch mal wieder heiraten (hoffentlich natürlich nicht 😉 ), dann möchte ich auch ein solches Ringkissen ❤ (Wobei unseres vom Großcousin und seiner kleinen Schwester gebastelt wurde und Kinderbasteleien sind ja auch was sehr besonderes 🙂 )
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. liebe martina,
      vielen lieben dank, freu mich sehr über deinen netten kommentar 🙂 und wer weiß: vielleicht gibt es ja mal eine Hochzeit in deinem Freundeskreis und du kannst gemeinsam mit dem großcousin und seiner Schwester ans werk gehen ;-).
      alles liebe
      julena roth

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