Zero Waste – mein Weg

Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich mit dem Thema Zero Waste und langsam zeigt sich: Was funktioniert gut für mich und was weniger.
Gut funktioniert all das, was leicht umsetzbar ist, mit wenig oder gar keinem finanziellen Aufwand verbunden ist und wo ich den Nutzen bzw. den Effekt der Veränderung so richtig spüren kann. Und dieses ‚Gute‘ möchte ich teilen: Um andere Menschen ein Stück weit zu motivieren, den eigenen Umgang mit Konsum und unseren Ressourcen kritisch zu hinterfragen und weil ich zeigen möchte, dass das nicht schwer sein muss.

Kleine Veränderungen im Alltag

Es gibt eine Menge an Sachen, die jede/r machen kann und wirklich easy in den Alltag zu integrieren sind:

  • Nicht ohne Stoffsackerl aus dem Haus gehen. Dieser Tipp ist so einfach, kostet nichts, wurde auch schon zig Mal gepostet, gerade weil er die beste Möglichkeit ist, um diese blöden Einkaufssackerl zu reduzieren.
  • Seife statt Duschgel verwenden. Als ich mit dieser Umstellung begonnen habe, war es mir fast peinlich, dass ich da nicht schon vor der Zero Waste-Sache draufgekommen bin: Macht keinen Müll und trotzdem sauber – ich schwöre!
  • Dinge, die einem vermeintlich gratis angeboten werden: ablehnen oder abbestellen. Ich spreche von Newsletter, die man eigentlich eh nie bestellt hat, aber die Inbox virtuell zumüllen, Probefläschen die einem in der Drogerie angeboten werden, Postwurfsendungen, Kundenmagazine und und und. All diese Dinge, sind nicht wirklich gratis: Sie verursachen eine Menge Kosten und Müll.
  • Einkaufen am Markt. Ich bin super positiv überrascht, wieviele Produkte wir dort erhalten: Käse, Eier, Fleisch, Butter, Wurst, Gemüse, Obst, Honig, Kräuter, Topfen, Joghurt,… . Wir haben hier sicher Glück mit „unserem“ Markt, für mich hat sich aber auch gezeigt: Einfach fragen, was sie alles haben. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich z.B. Joghurt immer noch im Supermarkt kaufen.
  • Das eigene Zuhause von „Müll“ befreien. Im Zuge meines Interesses für Zero Waste habe ich mich auch mit dem Thema Minimalismus beschäftigt. Ich für mich habe festgestellt: Ich brauche nicht nur Funktionelles, sondern auch einiges andere um mich in meinem Zuhause auch wohl zu fühlen. Das sind aber eigentlich nie Dinge, die ich nicht brauche, nie wollte oder mir schlichtweg nicht gefallen. Deshalb befreie ich mich genau von diesen Sachen und hilfreich ist hier mein kleines Projekt 365 Tage – 730 Sachen. In einem Satz erklärt: Mein Mann und ich trennen uns dieses Jahr jedes Monat von 30 Sachen, denn es ist, wie Tyler Turden gesagt hat:  „Alles was du hast, hat irgendwann dich.“ Einstieg jederzeit möglich.
  • Baumwollsackerl, Tupperg’schirrln oder Gläser beim Einkaufen mitnehmen. Ich habe uns für Brot, Obst und Gemüse Baumwollsackerln mit einem Tunnelzug aus Stoffresten genäht. Macht einmal Arbeit und hilft einem danach, auf diese kleinen Plastiksackerln bei Obst und Gemüse zu verzichten. Bezüglich den Tupperg’schirrln: Einfach Wurstmann oder -frau an der Theke bitten, die Sachen gleich dort reinzugeben – wir hatten noch nie Probleme dabei und sogar schon mal jemanden anderen dazu inspiriert: „Na schaun’s, des is aber g’scheit, des werd i jetzt a mochn.“

Einfach selbermachen

Mittlerweile haben sich für mich ein paar Produkte herauskristallisiert, die mit super wenig Aufwand und geringen Kosten selbst hergestellt werden können und mit denen ich auch wirklich zufrieden in der Anwendung bin. Diese sind:

Ich habe euch die Rezepte verlinkt und mag auch DANKE für die Inputs sagen, an: Renate, Shia, das Smarticular-Team und Sandra.

Ich wünsche allen viel Spaß bei der Umsetzung und sollte jemand noch weitere einfache Tipps haben, hinterlass vielleicht einfach einen Kommentar.

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4 Antworten auf “Zero Waste – mein Weg”

  1. Hej Julia,
    ich finde es auch immer schön und inspirierend solche Listen und Ideen durchzuschauen, ob man nicht noch etwas neues entdeckt (meine ist hier, falls Interesse besteht: https://hinterhand.wordpress.com/2016/09/16/muellvermeidung/)
    Das mit dem Markt klingt wirklich toll bei euch. Und danke für den Tipp mit dem Nachfragen, das könnte tatsächlich noch interessante Dinge hervorbringen. 🙂
    Viel Freude weiterhin und ganz liebe Grüße,
    Liesa

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  2. Hallo Julia!

    Da bist du ja schon auf einem sehr tollen Weg! Was ich auch sehr für weniger Müll empfehlen kann, ist die Menstruationstasse. Ich verwende sie nun seit über einem Jahr und könnte sie mir nicht mehr weg denken.

    Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg!

    LG Sabrina

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