Na, wie geht’s?

In aller Kürze möchte ich euch heute mein selbstgemachtes Gefühl-o-Meter vorstellen.

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WAS DU BRAUCHST
Wäscheklammern aus Holz. Ich wurde bei meinem Bastelladen fündig, es gibt sie aber auch hier.
Tafelfarbe & Kreidemarker. Wieder freute sich der lokale Handel, günstiger geht es aber hier und hier.
Holzstab. Länge und Stärke nach Belieben.
Basics. Pinsel und Masking Tape zum Bekleben des Holzstabes.

Meiner Meinung nach das perfekte DIY-Last-Minute-Geschenk für Menschen die sich gut spüren (möchten)!

Rutscht fein ins weekend,
alles Liebe
Julena Roth

Happy Frauentag!

Frauen, die nichts fordern werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.
Simone de Beauvoir

Wir feiern heute, am 8. März, den internationalen Frauen(kampf)tag und ich sage allen Frauen und auch Männern:
Wir sind noch nicht angekommen!Feminismus, Frauentag

Wie man sich bettet, so liegt man.

Dieser schlaue Spruch gilt für viele Lebenslagen. Einen Tick zynischer ausgedrückt: Jeder Mensch ist seines Unglücks Schmied. Und wo ich grad beim Schmieden bin, will ich euch erzählen, welches Bettchen sich unsere Eheringe ausgesucht haben.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ringkissen, bin ich recht flott auf diese Anleitung gestoßen. Ich fand die Idee mit dem Efeu und dem Moos super nett und die Umsetzung schien mir kein Problem. Die angegebene Zeit von 4-5 Stunden habe ich weit unterboten, was wahrscheinlich daran liegt, dass mein Perfektionsanspruch nicht ganz so hoch war :-). Aber was habe ich getan?
Zuerst ging ich mal einkaufen!

Einkaufswagerl
Styroporkugel & Holzstab. Im Bastelgeschäft meines Vertrauens hab ich bei der 12cm Durchmesserkugel und einem schönen Holzstab mit ca. 1,2 cm Durchmesser zugeschlagen.
Spitzenborte. Ich habe Reste aus dem Projekt Serviettenringe verwendet und ca. 40cm gebraucht. Die Länge hängt aber davon ab, wie sehr man die Borte rafft.
Moos und Efeu. Danke lieber Garten für die edle Spende. Was die Efeublätter angeht: Ich habe darauf geachtet, dass sie annähernd die gleiche Farbe haben und nach zwei Größenkategorien gesucht. Aber was soll ich sagen: Die Natur lässt sich nicht in ein Schema pressen. Und das ist gut so.
Stecknadeln. Und zwar solche, die beim Reindrücken fiese Schmerzen verursachen und auch schöne, auf die die Ringe dann gesteckt werden.
Basics. Stanleymesser oder ähnliches zum Aushöhlen der Styroporkugel.

Und als ich dann alles zuhause hatte, habe ich für den großen Tag geübt.

TIPPS
♣ Nach anfänglichem Holpern hatte ich bald die richtige Technik raus. Die vorgegebene Anleitung hat mich nämlich leider mehr verwirrt, als sie mir gebracht hat. Ich habe also freestylemäßig begonnen die Efeublätter festzustecken und nach rund 45 Minuten war die Kugel fertig.
♣ Der Prototyp kugelte dann wochenlang bei mir zu Hause rum und das Feine war, zu sehen, wie lange der Efeu und auch das Moos frisch blieben. Für das Original, das dann auf der Hochzeit zum Einsatz kam, musste ich mich daher nicht stressen. Ich habe es einfach drei Tage davor gezaubert, in ein Frischhaltesackerl gewickelt, kühl gestellt und am großen Tag sah es super fresh aus.

Jetzt aber genug der Worte, hier noch eine kleine step-by-step-Anleitung:

Kugelige Grüße
Julena Roth

 

Freund-schaft-liche Notizen

Was schenk ich nur – was schenk ich nur? Diese Frage geistert oft in meinem Kopf herum.
Zwischen Geburtstagen von lieben FreundInnen, ei(f)rigen Ostern, aufregenden Hochzeiten und dem alljährlichen Weihnachtsfeste liegen oft nur wenige Wochen. Und der Anspruch an mich, keinen Schmarren zu verschenken – also nichts, was potentiell in Regalen verstauben oder in Schubladen vergammeln wird – macht es nicht immer einfacher.

Um so mehr hat es mich gefreut, als ich auf die Idee kam, einfach ein Notizbuch hübsch zu gestalten. Das Design hat eine kleine Geschichte und ist sozusagen ein Insider. Das Notizbuch ist ein Klassiker aus dem Hause Clairefontaine und Bild wie Text habe ich aus dem Netz stibitzt. Damit die ausgedruckten und mit dem Bastelcutter fein säuberlich zugeschnittenen Teile bombenfest am Heft halten, habe ich sie im 1. Schritt mit Uhu festgeklebt und im 2. Schritt bin ich richtig ordentlich mit einem Decopatch-Lack drüber gegangen.
Die Gestaltung hat mir viel Freude gemacht und ich hatte den Eindruck, dass ich diese auch an die Beschenkte weitergeben konnte. Herz, was willst du mehr :-)?

Eure Julena Roth

Blumen sind das Lächeln der Erde.

Blumen dürfen auf einer Hochzeit nicht fehlen. Und alle, die schon mal Teil des Hochzeitszirkus waren, wissen: Die kleinen Blütenköpfe belasten das Hochzeitsbudget enorm. Weil mein Mann und ich darauf einfach keine Lust hatten, haben meine Schwester und ich rund 150 Blüten aus Jute und Spitze gebastelt.

DIY-Blumen, grüner Daumen, Ralph Waldo Emerson, Scheunenhochzeit, Spitzen-Vintage-Look, Tischdeko Hochzeit, Vintage WeddingDiese komplettierten unseren Tischschmuck auf dezente und wunderbare Weise, indem wir sie frech zwischen Efeuranken platzierten.

So wird’s gemacht:
1. Schneidet runde Jutefleckerl (∅ 10 cm bzw. nach Belieben) aus und legt ca. 3 Fleckerl übereinander.
2. Formt mit Spitzenstoffresten kleine Blütenköpfe. Das geht am besten, wenn ihr eurer Fantasie freien Lauf lässt, die Anleitungen aus dem Netz bringen nämlich leider gar nichts. Meine Schwester hat immer ein wenig Stoff um zwei Finger gewickelt und so die Blüten geformt.
3. Umschließt dann mit den übereinander gelegten Jutefleckerln den Blütenkopf, formt auf der Unterseite eine Art ‚Spitz‘ (leider hab‘ ich keine pics gemacht) und umwurschtelt diesen, sodass Jute und Spitzenknopf miteinander verbunden sind und schneidet den Draht auf die passende Länge ab. Zum Reinstecken in die Efeuranken habe ich circa sieben Zentimeter überstehen lassen.

BASICS
Stoffe. Ihr braucht grobe Jute – Reste eignen sich wunderbar, außer natürlich ihr plant ein Blütenmeer. Und Spitzenstoffreste. Am besten in Stoffläden bei alten Vorhangstoffen wühlen – super günstig und perfekt geeignet Blumendraht.
Werkzeug und Hilfsmittel. Schere und eine liebe, helfende Schwester :-).

Alles Liebe und viel Spaß beim Blütenbasteln :-),
Julena Roth

Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern.

Dokumentenablage selber machen, DIY Dokumentenablage, DIY Briefablage, Briefablage selber machen, Basteln mit alten Büchern, Ordnung machen, Ordnungssystem selber machen, DIY Ordnungssystem Alte Bücher haben es mir angetan. Ich liebe den Geruch, die vergilbten Seiten und den Einband aus Leinen.
Ich mag es, die geschichtsträchtigen Werke um mich zu haben, genauso wie ich es mag, wenn es rund um mich ordentlich ist. Das Problem bei ‚rund um mich‘ ist: Ich stehe in der Mitte – die Meisterin der Zettelwirtschaft alias Frau Schlampatatsch.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und das dank alter Bücher. Ich hab‘ mir nämlich aus bereits in die Jahre gekommenen Werken eine Dokumentenablage gebastelt. Die Bücher habe ich am Bücherflohmarkt erstanden und die €2,50 pro Kilogramm Buch kommen karitativen Zwecken zu. Die Idee an sich kommt von  und was soll ich sagen: So schön war Ordnung machen noch nie :-)!

So wird’s gemacht:
1. Löse das Buchinnere vorsichtig vom Umschlag.
2. Bastelt euch aus dünnem Karton eine Vorlage für die Seitenteile. Passt sie an die Größe des Buches an und falzt die Kanten, um diese leichter umschlagen zu können.
3. Übertragt mittels der Vorlage auf das Papier eurer Wahl. Es empfiehlt sich mit stärkerem, kartonartigem Papier zu arbeiten.

4. Falzt die Seitenteile und knickt sie entsprechend ein.
5. Die Feinabstimmung der Länge am besten direkt am Buchumschlag machen. Dann die Seitenteile mit der Heißklebepistole auf den Umschlag kleben. Schnell sein :-)!
6. Um die hübschen Teile schweben zu lassen, hab ich an der Rückseite rechts, links und in der Mitte Powerstrips zur Wandmontage angebracht.
7. Und für die Beschriftung kam wieder mal mein heißgeliebten Prägegerät zum Einsatz.

Ich habe alle drei Bücher untereinander aufgehängt und finde die Optik super stimmig. Was ihr alles an Materialen braucht, findet ihr am Ende des Artikels.
Alles Liebe
Julena Roth
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MATERIALIEN & BASICS
Alte Bücher. Bei der Auswahl der Bücher lohnt es sich zu überlegen, welches Papierformat Platz in den Ablagen finden soll.
Bastelpapier bzw. -karton. Ich habe Motivpapier mit 270 Gramm verwendet. Aufgrund der Stärke war es ideal, ich musste nämlich für einen Seitenteil mit dünnerem Papier improvisieren und ich merkte den Unterschied :-). Hierhier und hier Motivpapier in der Art, wie ich es verwendete.
BASICS. Prägegerät, Schere, Bastelmesser mit Prägestiften für das Falzen, Heißklebepistole, Powerstrips (bis max. 2kg) und Schneidematte.

Nette andere Idee aus alten Büchern gesucht? Schau  bei Andreas' schwebendem Bücherregal vorbei. 

einfach.wegweisend

Rechts oder links – ja oder nein? Wegweisende Entscheidungen!

Um sicher zu gehen, dass auf einer Hochzeit alle wissen, Scheunenhochzeit, Vintage Wedding, Vintage-Buchstaben, Wegweiser selber machen, Vintage Wegweiser, vintage arrow, DIY-Hochzeitwo’s lang geht, kann man auf einfachste Weise Wegweiser
herstellen. Man braucht nicht viel: Ein bisschen Holz, eine Säge, Nägel und ein bisschen Phantasie. Die kam nämlich zum Einsatz, als ich auf die Idee kam, die Initialen der Vornamen von Braut & Bräutigam in einer Schrift meiner Wahl ausdrucken und daraus eine Vorlage zu basteln. Die habe ich dann verwendet, um die Letter mit einem Bastelcutter auf weißem Plastik auszuschneiden. Zum Schluss werden die Buchstaben mit Sprühkleber fixiert und weil Holz- und Hornknöpfe sich auf unserer Hochzeit dekomäßig sozusagen „durchzogen“, durften diese natürlich nicht fehlen.

Und somit möchte ich Charlie Chaplin widersprechen, der meinte nämlich, „An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser“ – bei uns schon :-).

Weitere wegweisende Ideen findest du hier.
Alles Liebe
Julena Roth

Mit wehenden Wimpeln.

Heiraten. Wunderschön und verrückt zugleich: Zum anderen und zu sich selbst ‚Ja‘ zu sagen, ohne in die Zukunft schauen zu können: Was für ein Wagnis!
Mein Mann und ich sind es eingegangen und es flatterten rund 100 Meter Wimpelketten auf unserer Scheunenhochzeit.
Alle Ketten wurden selbstgemacht – aus Jute und Spitze – und wie ich das angestellt habe, erzähl‘ ich wieder in einer kleinen Bildergeschichte. Leider gibt es von den fertigen Spitzen-Werken nicht allzuviel Fotos, aber sei’s drum:
Es war ein wunderbares Fest – mit wehenden Wimpeln.
Julena Roth

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BASICS
Stoffe. Ich habe mich für Jute und einen recht kratzigen Spitzenstoff entschieden, der aufgrund der Steifigkeit eigentlich perfekt war.
Bänder. Die Jutewimpel habe ich mit einem Satinband in Creme miteinander verbunden und die Spitzenwimpel mit einem Bindfaden aus Naturfaser.
Werkzeug und Hilfsmittel. Schere, Karton, Bastelmesser, Unterlage, Sprühkleber, ausgediente transparente Aktenhüllen und eine spitze Nähnadel.

Und für jene, die nicht basteln, sondern kaufen wollen, gibt’s diesen Link.

Kerzenschein, das ist fein.

Schreibende kennen das wahrscheinlich: Man freut sich, wenn die Texte auch gelesen werden. Und weil die Artikel rund um meine Scheunenhochzeit gerade Hochkonjunktur haben, will ich die Entstehungsgeschichte meiner selbstgemachten Kerzenständer im Vintags-Look schnell in Worte und Bilder fassen.

Die Arbeitsschritte habe ich diesmal in die Bildergalerie gepackt und ich wünsche allen Bräuten, Bräutigamen, TrauzeugInnen, Schwerster, Brüdern und FreundInnen viel Spaß beim Nachbasteln. Auf unserer Hochzeit waren die Kerzenständer ein wahrer Hingucker und haben uns nicht zuletzt viel Geld gespart. Und was besonders schön ist: Sie dürfen auf der Hochzeit der Schwester im neuen Kleid glänzen.

Julena Roth

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WAS DU BRAUCHST und GUT ZU WISSEN ist
Flaschen. Wenn du darauf achtest, dass deine Kerzen in den Flaschenhals passen, kann das sehr hilfreich sein und man erspart sich das mühevolle Zurechtschnitzen.
Stoffe & Knöpfe. Hier habe ich wiedereinmal in der Stoffrestekiste und im Knopfparadies des Textil Müller zugeschlagen.
Schnüre.
Basics: Schere, Heißklebepistole und Sprühkleber.

Als Tropfschutz für die Kerzen habe ich noch kleine Jutefleckerl an die Enden der Kerzen gebunden und diese samt Flecken in die Flaschenhälse gesteckt.

Momentaufnahmen

Der niederösterreichische Lehrer und Schriftsteller Ernst Ferstl schrieb, dass wir viele Jahre brauchen, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können. Und ich glaube: Es ist soweit!

In den frühen Morgenstunden des 1. Januars 2016 erzählte mir eine liebe Freundin, dass sie sich für das neue Jahr vorgenommen habe, Momente, in denen sie dankbar war, schriftlich festzuhalten und die Zettelchen in ein Marmeladenglas zu geben. Die Idee erquickte mich, denn dieses Festhalten bietet eine Chance, bewusster zu erleben, und auch die Aussicht auf die Rückschau erfreute mein Herz. Word.

Ich habe ein 2-Minuten-DIY-Projekt daraus gemacht und weil dem Mann mein Glas so gut gefiel, hat er auch gleich eins bekommen.DIY-Glas mit Erinnerungen, Ein Marmeladenglas voll Erinnerung, Marmeladeglas für Erinnerungen, Momente im GlasEs wäre schön, wenn ich durch diesen Artikel die eine oder den anderen anrege, es meiner Freundin und mir nachzutun und freue ich mich darauf, meine Momente – ob freudig, zum Nachdenken anregend oder auch lustig – dieses Jahr zu konservieren.

Alles Liebe,
Julena Roth

Vorsatz 2016: Einsetzen für das gute Leben.

Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach.

Dieses Zitat wird sowohl Marie Antoinette als auch Stefan Zweig in den Mund gelegt. Und es scheint so, als würden sich die Zeiten niemals ändern. Das tun sie aber – schon immer. Wie die junge, österreichische Partei ‚derWandel‘ aber in ihrem Manifest so treffend beschreibt: „Der Wohlstand hat uns gemütlich und unpolitisch werden lassen.“

Damit muss Schluss sein, denn wir haben viel zu tun und ich empfehle jedem und jeder das ‚Manifest zum Wandel – Demokratische Moderne‘ zu lesen.

logo_derwandel_small_250Hier geht’s zum Manifest in pdf-Form und zum Online-Blättern. Hier kann man es downloaden und hier gibt’s auch noch ein kleines – und wie ich finde sehr gelungenes – Video.

Klickst du dich ins Manifest, erwarte dir keine konkreten Handlungsanleitungen. Es geht ums Wachrütteln, Sensibilisieren, Mobilisieren.  Und der soziokratisch organisierte Wandel lädt auch aktiv dazu ein, mitzumachen – inhaltlich, organisatorisch oder in den Bereichen Grafik und IT. Wie, erfährst du hier.

Kernaussagen der ‚Demokratischen Moderne‘
  • Globalisierung anerkennen und lernen damit umzugehen.
  • Wunsch nach einem radikal anderem Zugang zu Bildung, damit wir zumindest eine Chance haben, die Komplexität der uns umgebenden Dinge zu erfassen.
  • Stützung öffentlicher Medienformate.
  • Technologien für uns nutzbar machen und nicht gegen uns verwenden zu lassen.
  • Sich nicht einreden lassen, dass das ja alles nichts bringt, denn „alles, was uns daran hindert, heute damit anzufangen, die ersten Schritte zu gehen, ist unsere – von der heutigen Politik geschürte – Angst. Zudem glauben viele, dass ohne perfekte Analysen und Pläne keine Veränderung möglich ist. Doch wir wären heute nicht da, wo wir sind, hätten nicht schon viele Generationen vor uns das Gegenteil bewiesen.“
  • „Das perfekte System gibt es nicht. Deshalb ist Wandel auch keine Antwort, sondern ein Weg.“

Ich selbst wurde durch das Manifest mobilisiert und habe mir vorgenommen die Ideen des Wandels proaktiv gegenüber meinen Mitmenschen anzusprechen und über die politischen Ansätze zu schreiben.

Ich will den Wandel in ihrem Ziel, mehr Öffentlichkeit zu erlangen, unterstützen. Denn wir dürfen nicht daran verzweifeln, dass die Weltgeschehnisse komplex und schwierig zu verstehen und verworren sind.
Ich will mutig in die Zukunft schauen, Probleme benennen und mich Menschen anschließen, die Dinge ins Positive verändern wollen.
Ich will mich selbst und mein Tun wiedereinmal kapitalismuskritisch betrachten, Schlüsse ziehen und danach handeln.
Ich will neben persönlichen Gesprächen auch soziale Medien für politische Diskurse nutzen.
Ich will mich mehr als Teil unserer globalen Gesellschaft sehen und werde mich hierfür auch unbequemen Diskussionen stellen. Weil es eben nicht nur darum geht, dass es einem sebst gut geht und man „in seiner Mitte“ ist.
Ich will mich mehr für Verteilungsgerechtigkeit einsetzen und selbst mehr teilen.

2016 – du darfst kommen!

Eure Julena Roth

Kassenschlager des Louvre

Einmal im Jahr ist es soweit: Die Statistik-Elfen von WordPress schicken mir ihren Jahresbericht zu. Und auch wenn ich es wichtig finde, das zu schreiben, was einem selbst wichtig ist, ohne darauf zu achten, was gut ankommt, freu‘ ich mich jetzt einfach mal darüber, dass mein Blog 2015 von so vielen Menschen gelesen wurde – DANKE!

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Setzt man diese Zahl in Relation zu den BesucherInnen meines Blogs wurde dieser 2015 etwa 120.000 mal besucht. Wenn mein Blog also eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 5 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von BesucherInnen zu kommen.

In diesem Sinne: Danke an all meine LeserInnen! Feuerwerk, Happy New Year, Jahresbericht wordpress, diy blogstatistik
Ich wünsche euch einen tollen Start ins neue Jahr – möge 2016 ein Jahr voller inspirierender Momente, aufregender Erlebnisse und bewegender Augenblicke sein – einfach schön halt!
Eure Julena Roth

Frohe Weihnachten.

Liebe Alle,
ich wünsche euch von Herzen ein schönes Weihnachtsfest, feine Festtage und Zeit für eure Kreativität!
Schenken möchte ich euch Freude: Mit diesem Blog und heute vor allem mit einer Mini-Serie meiner berühmten Blase-Engerl – wenn sie vom Dachboden geholt werden, ja dann ist Weihnachten!
Joyeux Noël und alles Liebe
Julena Roth

 

Sterne begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

Alle wollen alles bis Weihnachten. Auch ich.
Alle beruflichen To-Do’s sind erledigt, die Geschenke warten nur noch auf’s Einpacken. Der Kühlschrank ist gefüllt, das Haus aufgeräumt, sauber und weihnachtlich geschmückt.
Zeitknappheit ist eine der förderlichsten Rahmenbedingungen für das Setzen von Prioritäten. Gute Tipps sind bei der Umsetzung sehr unterstützend.

An dieser Stelle daher ein weihnachtliches ‚Danke!‘ an die liebe Eva, die den Blog Kopfkonzert mit einfühlsamen und fein geschriebenen Artikeln füllt. Die Idee ,Weihnachtssterne aus Papiersackerln zu machen, kommt nämlich von ihr und war super hilfreich, um das Haus ratz-fatz festlich zu schmücken.

Mit den Ergebnissen bin ich super happy und wenn ich die eine oder den anderen mit diesem Post dazu inspirieren kann, Papier und Schere in die Hand zu nehmen und sich ebenso ein Sternenmeer zu schaffen, umso besser. Tipps dazu findet ihr am Ende!
Alles Liebe
Julena Roth

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TIPPS
♣ Zum Schneiden der Sackerl eignet sich ein Cutter wesentlich besser, als eine Schere, da sich sonst die aufeinandergeklebten Sackerln leicht verschieben und man dann keine geraden Schnitte zusammenbekommt.
♣ Schneidet man die Sackerl von Anfang an auf unterschiedliche Höhen ab, bekommt man natürlich auch unterschiedlich große Sterne. Ein kleines Exemplar hat es bei uns sogar auf den Christbaum geschafft – der nebenbei bemerkt auch gebastelt wurde :-).
♣ Schneidet man die Ecken der Sackerln mit unterschiedlichen Winkeln (mal spitzer, mal stumpfer) erstrahlt jeder Stern in anderem Gewand.
♣ Die gute alte Scherenschnitt-Technik anwenden und kein Stern gleicht dem anderen.

BASICS
Papiersackerl bzw. Butterbrottüten. Ich hatte zu Hause welche in der Größe 12×22 cm und brauchte daher – je nach Größe der Sterne – bis zu 20 Stück pro Stern. Da ich für die Hochzeit eine 1.000 Stück Packung angeschafft habe, kam mir das gerade recht :-).
Bastelmesser und Schneidematte.
Schnur. Für die Aufhängung einfach bevor die Sackerln final zusammengeklebt werden, eine Schnur in die potentiell entstehende Sternmitte legen und dann erst zusammenkleben. Die Erkenntnis die Schnur vor und nicht nach dem Kleben zu berücksichtigen, kam mir beim letzten Stern *kopfschüttel* :-).
Uhustick.

 

Geschenk an mich

Was ich heuer sicher gelernt habe, ist auf mich zu hören. Oder besser gesagt: Hinzuhören. Unglaublich wie leise die innere Stimme sein kann. Aber sie ist da und mir eine sehr gute Wegweiserin.

Sie hatte ihre Finger auch im Spiel, als es darum ging, ob wir einen Christbaum haben wollen. Und wenn ja, welchen?
Schnelldurchlauf: Ja, wollen wir. Wenn einen Lebenden. Aber die sind so teuer… Dann basteln wir uns eben einen!

Das Netz hat mich rasch auf den ‚Weihnachtsbaum von Überall & Nirgendwo‘ gebracht. Schon ging es gemeinsam mit dem Mann, der mich so großartig bei solchen Projekten unterstützt, in den Wald – auf die Suche nach möglichst geraden Ästen. Dann haben wir uns planerisch getrennt: Der Mann kümmerte sich um den Bau und ich mich um den Schmuck.

Und jetzt bin ich stolz wie eine Schneekönigin! Wenn du also auch nicht sicher bist, wie du heuer mit dem Baum tun willst: Mach ihn doch einfach selber!

Das kam bei mir dabei raus und was es dazu  brauchte, findet ihr weiter unten.
Alles Liebe
Julena Roth

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BASICS
gerade Äste
Schnur
Teelichter

DEKO
Weihnachtsschmuck
Tannenzweige
Girlanden und Goldketten 😉
der zauberhafte Weihnachtsstern ist aus Papiersackerln und die Idee hab‘ ich von ‚Kopfkonzert‘

WERKZEUG
Heißklebepistole
Reißnägel

Mehr Fotos und auch in Farbe gibt’s nach der Bescherung – ich will ja noch nicht alles verraten :-).

 

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