Eine Frage der Etikette.

In aller Kürze möchte ich euch erzählen, was ich mir bezüglich der Etiketten für meinen selbstgemachten Hollersaft ausgedacht habe.

What you need
♣ 
Ein nettes Bild aus dem Netz. Hier geht’s zu meiner Vorlage.
♣ Dymo-Prägegerät 
und schwarzes Prägeband.
♣ Décopatch-Lack.

Bestreicht die Flasche mit dem Lack, platziert das Bild, klebt die Dymoprägung drauf und bestreicht nochmals alles mit dem Lack, damit die Etiketten vor dem klebrigen Hollersaft gut geschützt sind.

Das war es auch schon wieder.
Alles Liebe
Julena Roth

HOLZ.BLEI.STIFT

Mein 100. Artikel: Selbstgemachte Bleistifte. Wer hätte das gedacht – die Weltrettung ist doch noch nicht nah ;-)!

Den Stift, mit dem man schreibt, selbermachen. DSC05325
Das hat etwas Archaisches. Und das ist auch der Grund, warum mich dieses DIY-Projekt so gereizt hat.
Vorweg: Die von mir geschnitzten Bleistifte sind kein „Heute läuft wieder einmal alles wie am Schnürchen – Projekt“ – ganz im Gegenteil: Die Herstellung war recht mühsam und ich hätte – ob der Qual – mit einem besseren Ergebnis gerechnet ;-).

ABER: Ich find‘ sie trotzdem super und bin froh, dass ich mich ein wenig geschunden habe. Denn den Stift, mit dem man selbst schreibt, selbst zumachen, ist einfach eine feine Sache.

Was war zu tun?
Was ist gut zu wissen?
  • Die von mir verwendeten Minen gibt es hier, den Bohrer da.
  • Nicht verzweifeln, wenn die Mine bricht, ich befürchte, das ist bei diesem Projekt ganz normal.
  • Ja, die dünnen Äste können beim Bohren springen, daher: In der Ruhe liegt die Kraft.
  • Und: Ein Schraubstock empfiehlt sich, muss aber nicht sein.

Viel Spaß beim Schnitzen,
Julena Roth

Letzter Aufruf: Luftkuss zu gewinnen.

Am 17.4. um Mitternacht ist es soweit: Ich verlose einen Luftkuss!
Die Rede ist natürlich von einem Anhänger des Labels Luftkuss. Und wenn du gewinnen willst, klick dich hier rein und mach einfach mit!

Die Teilnahmebedingungen findest du ganz unten im Post, die Geschichte über Hanna und ihr Label oben :-).

Ich wünsche allen viel Glück und einen sonnigen Tag!
Julena Roth

Anhänger, Hanna Oldofredi, Luftkuss, Sprüche-Anhänger, Verlosung

 

Bildquellen: 
Marilyn als Beitragsbild: New You
Marilyn in Beitrag: Britoholic auf tumblr

 

 

Na, wie geht’s?

In aller Kürze möchte ich euch heute mein selbstgemachtes Gefühl-o-Meter vorstellen.

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WAS DU BRAUCHST
Wäscheklammern aus Holz. Ich wurde bei meinem Bastelladen fündig, es gibt sie aber auch hier.
Tafelfarbe & Kreidemarker. Wieder freute sich der lokale Handel, günstiger geht es aber hier und hier.
Holzstab. Länge und Stärke nach Belieben.
Basics. Pinsel und Masking Tape zum Bekleben des Holzstabes.

Meiner Meinung nach das perfekte DIY-Last-Minute-Geschenk für Menschen die sich gut spüren (möchten)!

Rutscht fein ins weekend,
alles Liebe
Julena Roth

Blumen sind das Lächeln der Erde.

Blumen dürfen auf einer Hochzeit nicht fehlen. Und alle, die schon mal Teil des Hochzeitszirkus waren, wissen: Die kleinen Blütenköpfe belasten das Hochzeitsbudget enorm. Weil mein Mann und ich darauf einfach keine Lust hatten, haben meine Schwester und ich rund 150 Blüten aus Jute und Spitze gebastelt.

DIY-Blumen, grüner Daumen, Ralph Waldo Emerson, Scheunenhochzeit, Spitzen-Vintage-Look, Tischdeko Hochzeit, Vintage WeddingDiese komplettierten unseren Tischschmuck auf dezente und wunderbare Weise, indem wir sie frech zwischen Efeuranken platzierten.

So wird’s gemacht:
1. Schneidet runde Jutefleckerl (∅ 10 cm bzw. nach Belieben) aus und legt ca. 3 Fleckerl übereinander.
2. Formt mit Spitzenstoffresten kleine Blütenköpfe. Das geht am besten, wenn ihr eurer Fantasie freien Lauf lässt, die Anleitungen aus dem Netz bringen nämlich leider gar nichts. Meine Schwester hat immer ein wenig Stoff um zwei Finger gewickelt und so die Blüten geformt.
3. Umschließt dann mit den übereinander gelegten Jutefleckerln den Blütenkopf, formt auf der Unterseite eine Art ‚Spitz‘ (leider hab‘ ich keine pics gemacht) und umwurschtelt diesen, sodass Jute und Spitzenknopf miteinander verbunden sind und schneidet den Draht auf die passende Länge ab. Zum Reinstecken in die Efeuranken habe ich circa sieben Zentimeter überstehen lassen.

BASICS
Stoffe. Ihr braucht grobe Jute – Reste eignen sich wunderbar, außer natürlich ihr plant ein Blütenmeer. Und Spitzenstoffreste. Am besten in Stoffläden bei alten Vorhangstoffen wühlen – super günstig und perfekt geeignet Blumendraht.
Werkzeug und Hilfsmittel. Schere und eine liebe, helfende Schwester :-).

Alles Liebe und viel Spaß beim Blütenbasteln :-),
Julena Roth

Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern.

Dokumentenablage selber machen, DIY Dokumentenablage, DIY Briefablage, Briefablage selber machen, Basteln mit alten Büchern, Ordnung machen, Ordnungssystem selber machen, DIY Ordnungssystem Alte Bücher haben es mir angetan. Ich liebe den Geruch, die vergilbten Seiten und den Einband aus Leinen.
Ich mag es, die geschichtsträchtigen Werke um mich zu haben, genauso wie ich es mag, wenn es rund um mich ordentlich ist. Das Problem bei ‚rund um mich‘ ist: Ich stehe in der Mitte – die Meisterin der Zettelwirtschaft alias Frau Schlampatatsch.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und das dank alter Bücher. Ich hab‘ mir nämlich aus bereits in die Jahre gekommenen Werken eine Dokumentenablage gebastelt. Die Bücher habe ich am Bücherflohmarkt erstanden und die €2,50 pro Kilogramm Buch kommen karitativen Zwecken zu. Die Idee an sich kommt von  und was soll ich sagen: So schön war Ordnung machen noch nie :-)!

So wird’s gemacht:
1. Löse das Buchinnere vorsichtig vom Umschlag.
2. Bastelt euch aus dünnem Karton eine Vorlage für die Seitenteile. Passt sie an die Größe des Buches an und falzt die Kanten, um diese leichter umschlagen zu können.
3. Übertragt mittels der Vorlage auf das Papier eurer Wahl. Es empfiehlt sich mit stärkerem, kartonartigem Papier zu arbeiten.

4. Falzt die Seitenteile und knickt sie entsprechend ein.
5. Die Feinabstimmung der Länge am besten direkt am Buchumschlag machen. Dann die Seitenteile mit der Heißklebepistole auf den Umschlag kleben. Schnell sein :-)!
6. Um die hübschen Teile schweben zu lassen, hab ich an der Rückseite rechts, links und in der Mitte Powerstrips zur Wandmontage angebracht.
7. Und für die Beschriftung kam wieder mal mein heißgeliebten Prägegerät zum Einsatz.

Ich habe alle drei Bücher untereinander aufgehängt und finde die Optik super stimmig. Was ihr alles an Materialen braucht, findet ihr am Ende des Artikels.
Alles Liebe
Julena Roth
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MATERIALIEN & BASICS
Alte Bücher. Bei der Auswahl der Bücher lohnt es sich zu überlegen, welches Papierformat Platz in den Ablagen finden soll.
Bastelpapier bzw. -karton. Ich habe Motivpapier mit 270 Gramm verwendet. Aufgrund der Stärke war es ideal, ich musste nämlich für einen Seitenteil mit dünnerem Papier improvisieren und ich merkte den Unterschied :-). Hierhier und hier Motivpapier in der Art, wie ich es verwendete.
BASICS. Prägegerät, Schere, Bastelmesser mit Prägestiften für das Falzen, Heißklebepistole, Powerstrips (bis max. 2kg) und Schneidematte.

Nette andere Idee aus alten Büchern gesucht? Schau  bei Andreas' schwebendem Bücherregal vorbei. 

Momentaufnahmen

Der niederösterreichische Lehrer und Schriftsteller Ernst Ferstl schrieb, dass wir viele Jahre brauchen, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können. Und ich glaube: Es ist soweit!

In den frühen Morgenstunden des 1. Januars 2016 erzählte mir eine liebe Freundin, dass sie sich für das neue Jahr vorgenommen habe, Momente, in denen sie dankbar war, schriftlich festzuhalten und die Zettelchen in ein Marmeladenglas zu geben. Die Idee erquickte mich, denn dieses Festhalten bietet eine Chance, bewusster zu erleben, und auch die Aussicht auf die Rückschau erfreute mein Herz. Word.

Ich habe ein 2-Minuten-DIY-Projekt daraus gemacht und weil dem Mann mein Glas so gut gefiel, hat er auch gleich eins bekommen.DIY-Glas mit Erinnerungen, Ein Marmeladenglas voll Erinnerung, Marmeladeglas für Erinnerungen, Momente im GlasEs wäre schön, wenn ich durch diesen Artikel die eine oder den anderen anrege, es meiner Freundin und mir nachzutun und freue ich mich darauf, meine Momente – ob freudig, zum Nachdenken anregend oder auch lustig – dieses Jahr zu konservieren.

Alles Liebe,
Julena Roth

Kinder wie die Zeit vergeht…

Weihnachten steht schon wieder vor der Türe! Und der Weg dorthin wird heuer von Kleinigkeiten eines Adventskalenders gesäumt, den der Mann und ich uns gegenseitig befüllen – 12 Sackerl er, 12 Sackerl ich – alles im Namen der Effizienz.
In Blogs wird der Advent als kleine Wunderzeit präsentiert, während in Wahrheit die Menschen in ihren Büros übervolle Terminkalender haben, die GastronomInnen Weihnachtsfeiern am Fließband abwickeln oder aber andere auf der Flucht sind und nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Viele verschiedene Welten mit den ihnen innewohnenden Sehnsüchten – Wunderzeit versus reality.

Mir ist die Verbindung all dieser Welten wichtig, denn es bringt nichts, an der Realität zu verzweifeln, genausowenig wie sich einem Bild ebendieser hinzugeben, das uns in Watte packt.

Mein Lösungsvorschlag lautet: Spendet, damit Flüchtende zumindest warme Pullis und Jacken haben. Feiert eure Weihnachtssauen in der magdas KANTINE, denn das ist ein Ort von Menschen für Menschen und verzichtet trotz Terminstress nicht auf die Freude, die ein Adventskalender bereitet – beim Füllen und Auspacken. Mit dem hübschen Bastelset von Eduscho gibt es keine Ausreden mehr. 12 Sackerl er – 12 Sackerl ich.

Erst Bündeln, dann Zündeln.

Eine liebe Freundin hat mir unlängst Unmengen von Salbei mitgebracht. Ein kleiner Tipp ihrerseits war auch dabei: Den Salbei einfach bündeln, zusammendrehen und schon hat frau selbstgemachte smucks-sticks bzw. DIY-Räucherstäbe.

Das Mini-Projekt hat mich mit allem Drum und Dran gerade mal 20 Minuten gekostet und ich hatte vor allem deshalb wahninnigen Spaß daran.
Ich habe vor ein paar Monaten festgestellt, dass ich gerade in stressigen Zeit mit meiner Zeit geize. Macht auch Sinn – eigentlich. Das Blöde daran ist: Wenn du beim Ausführen der einen Sache, schon an die nächste denkst, weil du so viel wie möglich in die Zeit stopfen willst, wirst du dich stressen, eher Fehler machen, die du dir dann vorwerfen wist und: Das Ganze macht dann überhaupt keinen Spaß. So soll es nicht sein und das Ausleben der eigenen Kreativität ist das beste Rezept dagegen.

Eure Julena Roth

 

 

Glückspilze sind gern gesehene Gäste

Gut Ding braucht Weile. Fünf Jahre ist es her, als ich im Buch ‚Meine bunte Welt‘ von Biene Brändle* Beton als Bastelwerkstoff kennenlernte. Julenas Interesse war sofort geweckt, denn Beton ist günstig, leicht zu bekommen und die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Wie das Leben aber so spielt, verwirklicht frau oft jedoch genau jene Sachen nicht, die schnell und einfach gehen würden. Naja… 2015 war es dann soweit: Gesucht wurde nach einem kreativen Geschenk für den kreativen Vater und fündig wurde Julena wieder einmal bei der Bloggerin Johanna Rundel – thanks for inspiration!

Was kam aber dabei raus, als Julena die Mischmaschine anwarf?„Glückspilze sind gern gesehene Gäste“ weiterlesen

Das beste Gedächtnis hat bekanntlich die Nase. (K. Tucholsky)

Urlaub ist ganz wunderhaft. Die Alltagssorgen verblassen, alles ist leicht, nur das Haus ist muffig, wenn frau aus der Destination der Wahl zurückkehrt. Und weil das nicht so sein soll, hat sich Julena an den Hexenkessel gewagt und in wenigen Minuten ein feines Raumspray kreiert. Inspiriert wurde sie von der Bloggerin Äna.„Das beste Gedächtnis hat bekanntlich die Nase. (K. Tucholsky)“ weiterlesen

„Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (K. Wecker)

Es gibt Mütter – die sich über Muttertagsgeschenke freuen.
Es gibt FreundInnen – die happy sind, wenn frau an ihren Geburtstag denkt.
Und es gibt junge Frauen – die gerne mit Herz und Hirn schenken.

Wirft frau all diese Bedürfnisse in ein [leeres] Gurkenglas, kommt eine leckere Cranberry-Cookie-Backmischung zum Selbermachen dabei raus. Und das Beste daran? Diese nette Geschenksidee ist auch für vielbeschäftigte Geschenkeelfen umsetzbar, denn sie braucht nur 30 Minuten Zeit :-). Wie’s geht, sagt euch Julena.„„Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (K. Wecker)“ weiterlesen

Ein Lippenbekenntnis

Es ist wieder mal so weit: Julena proudly presents einen   Gastbeitrag einer besonders lieben Freundin.               Die ist nämlich eine absolute Naturkosmetik-Spezialistin.

*Soooo soft* – Der zarteste Lippenbalsam mit weißer Schokolade

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Vor einigen Monaten, genauer gesagt nach Weihnachten, hat mich meine liebe Freundin Julena gefragt, ob ich nicht mal einen Gastbeitrag auf ihrem Blog veröffentlichen möchte. Wie kam es dazu? Und warum fragt sie gerade mich?

Ich habe Julena zu Weihnachten einen selbstgemachten Lippenbalsam geschenkt. Und den hat Julena scheinbar gemocht .☺ So kam die Idee zu diesem Gastbeitrag zustande. Ich sollte einen Artikel über die Herstellung ebendieses Lippenpflegestiftes schreiben. Das wäre doch ein schöner Beitrag für ein DIY-Geschenk zum Muttertag… Also hatte ich noch unendlich viel Zeit um dieses Projekt umzusetzen. Hochmotiviert sagte ich zu. Ich fühlte mich ja auch ein klein wenig geschmeichelt.

Julena und ich teilen die Begeisterung fürs Basteln und Werken, fürs Gestalten und Recyceln. Manchmal haben wir auch schon gemeinsam gewerkt. Ja und Julena schreibt einen Blog, den ich sehr gerne lese. Die Idee zu einem eigenen Blog hatte ich auch schon lange. Nur habe ich sie bis jetzt nicht in die Tat umgesetzt. Hier habe ich jetzt die Gelegenheit, mich an einem Artikel zu versuchen. Danke dafür! ☺

Ich bewundere Julena´s Tatendrang, Umsetzungskraft und Kreativität. Sie hat eine Idee und setzt sie sofort um. Ich habe eine Idee und überlege mir, wie man sie am besten umsetzen kann, was man dazu braucht, was man wie perfektionieren könnte. Ich plane und denke und überlege. Und oft hindert mich genau das an der Umsetzung. Zu viel im Kopf, zu wenig im Tun. Was mir dabei hilft, sind Deadlines. Ja, unter Druck kann ich bestens arbeiten. Da laufe ich zu Höchstleistungen auf. Und das ist auch in privaten Dingen so, bei Dingen, die ich in meiner Freizeit mache. Kreativ werkeln zum Beispiel. Meine Weihnachtsgeschenke, Großteils selbst gemacht, werden immer in der Nacht davor fertiggestellt. Im letzten Moment und unter viel Stress. Mit dem Ergebnis bin ich dann meist wirklich zufrieden. Und das Werken macht mir, wenn ich einmal so weit bin, auch richtig Spaß. Zu Weihnachten habe ich also zugesagt, einen Beitrag zu schreiben. Ende Februar kam eine leise Anfrage von Julena, wie es mir denn beim Schreiben des Blogartikels geht? Wir haben uns dann eine Deadline ausgemacht. Und nun, 3 Wochen vor Muttertag, ist es höchste Zeit, den Artikel fertigzustellen. Im letzten Moment. ☺

Aber das ist wohl eine andere Geschichte. Ich soll ja eine Anleitung zu einem Lippenbalsam schreiben.

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich ein bisschen mit der Herstellung von Naturkosmetik und probiere und rühre fleißig in meiner kleinen Hexenküche. Dabei entstehen immer wieder Produkte, die sich auch bestens zum Verschenken eignen. Weil ich sie selbst hergestellt, getestet und für gut befunden habe. Und weil ich genau weiß, welche Inhaltsstoffe drinnen sind. Dabei entstehen Produkte völlig ohne Konservierungsstoffe und chemische Zusätze.

Lippenpflege selbst herstellen geht ganz leicht, macht Spaß und alle Zutaten sind einfach und preisgünstig zu bekommen. Ein guter Einstieg in das Geheimnis der Naturkosmetikherstellung. Und Frau hat gleich ein perfektes Geschenk zum Muttertag für die beste Mama der Welt, und auch für liebe Freundinnen oder Freunde.

Ich möchte euch dazu anregen, doch auch mal das „Kosmetik selber machen“ zu versuchen. Es ist viel einfacher als man denkt. Und Frau weiß ganz genau, was drinnen ist. Außerdem ist es ein erster kleiner Schritt weg von der Massenproduktion, von Großkonzernen. Von Inhaltsstoffen, die unserer Haut, unserem Körper, eher schaden als nutzen. Hin zu bewussterem Konsum, zu einem verträglicheren Umgang mit Ressourcen …

Also ran ans Rühren!

Die Zutaten bekommt ihr in der Apotheke, in gut sortierten Drogerien oder Bioläden. Und auch in der Kosmetikmacherei, einem tollen Laden in Wien, in dem man alle Rohstoffe zur Naturkosmetik-Herstellung erhält. Hat übrigens auch einen Webshop!

Zutaten (für ca. 5 Lippenpflegehülsen):

  • 10g Bienenwachs
  • 4g Rizinusöl (sorgt für zarten Glanz)
  • 10g Mandelöl
  • 7g Kakaobutter
  • 5g Sheabutter
  • 5g weiße Schokolade
  • ca. 6-8 Tropfen äther. Vanilleöl (je nach Belieben)
  • für den roten Lippenbalsam: Rotpigment für die Kosmetikherstellung

Und sonst:

  • 5-6 Lippenpflegehülsen oder Döschen
  • ein kleiner Topf oder feuerfestes Glas zum Schmelzen der Rohstoffe am Herd
  • ein Holzstäbchen oder ein Löffel zum Rühren
  • eine grammgenaue Küchenwaage

Richtet euch alle Zutaten vorher her. Wiegt die Mengen ab und stellt alles bereit. Wichtig ist, dass die Arbeitsfläche und alle Geräte, die ihr verwendet, sauber sind. Stellt die Lippenpflegehülsen offen bereit und achtet darauf, dass sie ganz runtergedreht sind. Nun kann´s losgehen!

Anleitung:
1. Bienenwachs, Rizinusöl und Mandelöl in einem Topf am Herd langsam schmelzen. Dabei nicht zu heiß werden lassen! Das mindert die Qualität der wertvollen Öle. (Ich nehme als Gefäß ein feuerfestes Becherglas. Die Dinger sind superpraktisch und vielseitig einsetzbar.)

2. Kakaobutter, Sheabutter und weiße Schokolade (am besten etwas zerkleinert) zu der flüssigen Masse geben. Vom Herd nehmen und ebenfalls langsam schmelzen lassen. Das sollte bei möglichst niedriger Temperatur geschehen, öfters umrühren. Falls die Masse zu fest wird, wieder kurz auf den Herd stellen und etwas erwärmen.

3. Wenn alle Bestandteile geschmolzen sind, das ätherische Vanilleöl beimengen und alles gründlich verrühren.

4. Nun die Masse in die Lippenpflegehülsen oder in kleine Döschen füllen. Dann einige Stunden aushärten lassen. Fertig!

5. Natürlich brauchen die Lippenpflegehülsen noch ein ansprechendes Äußeres. Ich sammle seit Jahren schöne Papiere und auch jeder noch so kleine Schnipsel Geschenkpapier, der meinen Geschmack trifft, wird aufgehoben. Daher hab ich einen beachtlichen Fundus, auf den ich in solchen Fällen zurückgreifen kann.
Schneide dir also aus dem Papier deiner Wahl einen passenden Streifen zu, mit ca. 2mm überstehendem Rand auf der Seite, wo das Papier zusammenstößt. Tipp: Das Abmessen des Umfangs geht mit einer Schnur ganz leicht! Dann Papier auf die Hülsen kleben und sich am Ergebnis freuen. ☺

Tipp: Mit dem Duft kannst du wunderbar variieren. Wer Pfefferminze mag, kann das Vanilleöl durch Minzöl ersetzen, das wirkt im Sommer sehr erfrischend! Und auch ein farbiger Touch ist möglich …

Variante in Rot:
Julena hatte einen Spezialwunsch an mich, wenn ich mal wieder in Lippenbalsam-Produktion gehe. Ein Lippenbalsam mit rotem Schimmer sollte es sein. Also habe ich beim nächsten Mal einem Teil der flüssigen Masse vor dem Abfüllen etwas Rotpigment beigefügt. Zuerst eine Messerspitze, gut verrührt, das war aber eindeutig zu wenig. Vorsichtig direkt aus dem Sackerl etwas Pigment nachgeleert und *schwups* – war´s doch etwas viel vom Rotpigment ☺. Das Ergebnis ist jedenfalls ein richtig kräftiges Rot und sieht auf den Lippen wunderhübsch aus. Der Lippenbalsam macht schmuseweiche Lippen, die nach Schokolade und Vanille duften… Ich denke, das wird Julena gefallen.

Natalie
Mein Lippenbalsam ist eine Abwandlung eines Rezeptes aus folgendem Buch, das auch wunderhübsche Verpackungsideen zeigt: Die kreative Manufaktur – Schönheit aus der Natur: Naturkosmetik selbst herstellen von Jinaika Jakuszeit und Miriam Dornemann.

Auch ein sehr ansprechendes Buch über Naturkosmetik, mit einfachen, leicht verständlichen Rezepten und sehr ansprechenden Fotos:
Natürlich schön: Naturkosmetik leicht gemacht von Christina Kraus.

Eier-Rollen

Wenn frau tagsüber „Büroheldin“ ist und abends in der Küche steht und mit Zwiebelschalen Eier färbt, dann ist das irgendwie weird, but also nice, denn: Frau lebt ja viele Rollen. Heute flatterte Julena beim morgendlichen Kaffee eine Ostermeldung auf den Bildschirm: ‚Handimania zeigt wie frau mit einfachsten Mitteln Eier färben kann‘. Julena: „Hmmm, das will ich auch.“ Stimme aus dem Off: „Ja, in 12 Stunden, wenn die Arbeit erledigt ist.“ Gesagt, getan, hier Julenas Variante des „natürlichen Eierfärbens“.

웃۝유 웃۝유 웃۝유

Ich hab‘ grad große Freude Hausfrau zu sein. Brot backen, ayurvedisch kochen und PAUSE Eierfärben :-). Und da es immer einfach, günstig und unkompliziert sein darf, wurden es Ostereier, die mit Zwiebelschalen gefärbt und mit Blättern verziert, wurden.

Was ihr braucht? * Eier * Gräser, Blätter * alte Nylon-Strumpfhose * Schnur, Schere * Eierschalen (empfohlen wird im Netz um die 70 g, ich hatte 30 g, was es mit sich brachte, dass Kaffee, Kakao, schwarzer Tee, und gelber Curcuma mitgekocht wurden 🙂 – ich liebe es Hexenküche zu spielen :-)) * Essig

Was zu tun ist? Da ich im Netz recht unterschiedliche Anleitungen, wie frau das nun am besten macht, gefunden habe, hab‘ ich mich für ‚freestyle‘ entschieden und als erstes mal die Zwiebelschalen mit oben Genanntem zum Kochen gebracht. Die Wassermenge schätzte ich grob ab, im Sinne von „Wie viel Sud werd‘ ich nachher für die Eier brauchen“. Während das Hexengebräu vor sich hin köchelte, fing ich an die Eier (10 Stück) in Essigwasser zu kochen. Die braunen Eier wurden so wunderbar hell und ich konnte schon beginnen das gesammelte Blattwerk auf den Eiern zu positionieren – nass machen hilft. Dann wickelt frau noch eine Stückerl einer Strumpfhose drum herum und fragt den Mann, ob er beim Verknoten helfen kann ;-). Zum Schluss kommen die maskierten Eier für mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den mittlerweile abgeseihten Sud, befreit sie vom Nylon und fertig sind sie, die Eier.

Ich wünsch‘ euch frohe Ostern, alles Liebe Julena!

[Das Ergebnis hätte besser werden können, ich empfehle  daher, mind. 70g Zwiebelschalen zu verwenden.]

Hämmern hilft

Manchmal muss frau nur loslassen und die Lust auf’s Bloggen ist wieder da :-). Die Gunst der Stunde nutzend, will ich gleich Julena zu Wort kommen lassen, die schert sich nämlich wenig um g’scheite Einleitungen und erzählt euch, wie frau aus einem Stück Holz, einigen Nägeln und ein bisschen Wolle schnelle Geschenke oder Verhübschungen für den Wohnraum zaubern kann.

(>’o‘)> ♥ <(‚o'<) (>’o‘)> ♥ <(‚o'<) (>’o‘)> ♥ <(‚o'<)

Vor ein paar Monaten bin ich in einem Magazin auf ein hübsches Nagelbild gestoßen und ich kam nicht umhin, dieses auch für mich umzusetzen. Geworden ist es – als Paris Liebhaberin kaum verwunderbar – ein Eiffelturm.

Was ihr braucht
♥   Hammer
♥   Nägel
♥   ein Stück Holz
♥   Wolle
♥   Vorlage eurer Wahl
♥   Lust am Hämmern :-).

1. Schritt: Richtet euch alles was ihr braucht.
2. Schritt: Druckt euch noch schnell eine Vorlage eurer Wahl aus dem Internet aus. Es hilft eine einfache Strich-Zeichnung zu verwenden.
3. Schritt: Schneidet diese zurecht und klebt sie mit Tixo auf euer Holzstück.
4. Schritt: Nehmt ein Stück Papier zur Hand und zeichnet euch die Höhe ein, auf der ihr die Nägel einschlagen wollt, damit alle Nägel zumindest halbwegs gleich tief eingeschlagen werden :-).
5. Schritt: Nageln, hämmern, nageln, hämmern.
6. Schritt: Wickelt nun die Wolle um die Nägel. Und dann, dann seid ihr schon fertig :-).

Mir hat dieses kleine, feine und vor allem schnelle Projekt viel Spaß gemacht, so sei es auch bei euch :-),
eure Julena