Sterne begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

Alle wollen alles bis Weihnachten. Auch ich.
Alle beruflichen To-Do’s sind erledigt, die Geschenke warten nur noch auf’s Einpacken. Der Kühlschrank ist gefüllt, das Haus aufgeräumt, sauber und weihnachtlich geschmückt.
Zeitknappheit ist eine der förderlichsten Rahmenbedingungen für das Setzen von Prioritäten. Gute Tipps sind bei der Umsetzung sehr unterstützend.

An dieser Stelle daher ein weihnachtliches ‚Danke!‘ an die liebe Eva, die den Blog Kopfkonzert mit einfühlsamen und fein geschriebenen Artikeln füllt. Die Idee ,Weihnachtssterne aus Papiersackerln zu machen, kommt nämlich von ihr und war super hilfreich, um das Haus ratz-fatz festlich zu schmücken.

Mit den Ergebnissen bin ich super happy und wenn ich die eine oder den anderen mit diesem Post dazu inspirieren kann, Papier und Schere in die Hand zu nehmen und sich ebenso ein Sternenmeer zu schaffen, umso besser. Tipps dazu findet ihr am Ende!
Alles Liebe
Julena Roth

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TIPPS
♣ Zum Schneiden der Sackerl eignet sich ein Cutter wesentlich besser, als eine Schere, da sich sonst die aufeinandergeklebten Sackerln leicht verschieben und man dann keine geraden Schnitte zusammenbekommt.
♣ Schneidet man die Sackerl von Anfang an auf unterschiedliche Höhen ab, bekommt man natürlich auch unterschiedlich große Sterne. Ein kleines Exemplar hat es bei uns sogar auf den Christbaum geschafft – der nebenbei bemerkt auch gebastelt wurde :-).
♣ Schneidet man die Ecken der Sackerln mit unterschiedlichen Winkeln (mal spitzer, mal stumpfer) erstrahlt jeder Stern in anderem Gewand.
♣ Die gute alte Scherenschnitt-Technik anwenden und kein Stern gleicht dem anderen.

BASICS
Papiersackerl bzw. Butterbrottüten. Ich hatte zu Hause welche in der Größe 12×22 cm und brauchte daher – je nach Größe der Sterne – bis zu 20 Stück pro Stern. Da ich für die Hochzeit eine 1.000 Stück Packung angeschafft habe, kam mir das gerade recht :-).
Bastelmesser und Schneidematte.
Schnur. Für die Aufhängung einfach bevor die Sackerln final zusammengeklebt werden, eine Schnur in die potentiell entstehende Sternmitte legen und dann erst zusammenkleben. Die Erkenntnis die Schnur vor und nicht nach dem Kleben zu berücksichtigen, kam mir beim letzten Stern *kopfschüttel* :-).
Uhustick.

 

Geschenk an mich

Was ich heuer sicher gelernt habe, ist auf mich zu hören. Oder besser gesagt: Hinzuhören. Unglaublich wie leise die innere Stimme sein kann. Aber sie ist da und mir eine sehr gute Wegweiserin.

Sie hatte ihre Finger auch im Spiel, als es darum ging, ob wir einen Christbaum haben wollen. Und wenn ja, welchen?
Schnelldurchlauf: Ja, wollen wir. Wenn einen Lebenden. Aber die sind so teuer… Dann basteln wir uns eben einen!

Das Netz hat mich rasch auf den ‚Weihnachtsbaum von Überall & Nirgendwo‘ gebracht. Schon ging es gemeinsam mit dem Mann, der mich so großartig bei solchen Projekten unterstützt, in den Wald – auf die Suche nach möglichst geraden Ästen. Dann haben wir uns planerisch getrennt: Der Mann kümmerte sich um den Bau und ich mich um den Schmuck.

Und jetzt bin ich stolz wie eine Schneekönigin! Wenn du also auch nicht sicher bist, wie du heuer mit dem Baum tun willst: Mach ihn doch einfach selber!

Das kam bei mir dabei raus und was es dazu  brauchte, findet ihr weiter unten.
Alles Liebe
Julena Roth

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BASICS
gerade Äste
Schnur
Teelichter

DEKO
Weihnachtsschmuck
Tannenzweige
Girlanden und Goldketten 😉
der zauberhafte Weihnachtsstern ist aus Papiersackerln und die Idee hab‘ ich von ‚Kopfkonzert‘

WERKZEUG
Heißklebepistole
Reißnägel

Mehr Fotos und auch in Farbe gibt’s nach der Bescherung – ich will ja noch nicht alles verraten :-).

 

Bastel-Cuteness-Overload

Samstag 21 Uhr. Was man so macht? Auf der Suche nach einem DIY-Christbaum sein. Und dann, entdeckt man das:

krippe

Mein persönlicher Bastel-Cuteness-Overload 2015.
Ich weiß, was ich morgen machen werde :-). Gefunden habe ich die Krippenszenerie à la liège hier. 

Wünsche allen ein feines Restweekend,
Julena Roth

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Wie sagt man so schön: Nachher ist man immer g’scheiter! So auch bei meinem 1. Versuch Pralinen zu machen. Es sei so viel verraten: Die Eierlikör-Teile werden es nicht. Doch worin hat das Pralinen-Fiasko seine Ursprung?

Vielleicht lag es daran, dass ich völlig ungestüm, nach einem Arbeitstag mich gleich an 45 Stück wagte, vielleicht an meiner mangelnden Feinmotorik oder auch daran, dass ich mich nicht an das Rezept hielt – zuerst die Hüllen gießen, dann rauspulen und dann den Rest erledigen, schien mir einfach zu aufwendig.

Sei es wie es sei – gemäß der Idee dieses Blogs, hilfreiche Tipps in der Internetwelt zu verbreiten, kann ich allen, die es eilig haben, empfehlen: Probiert mal Pralinen ohne Fülle für den ersten Wurf , sonst kommt nämlich sowas dabei raus:

Naja, neuer Tag, neues Glück!
Eure Julena Roth

Mein erster Kranz

Es gab einen Abend, da habe ich mich über die Idee – Kränze zu machen – zerkugelt. Es ging um Grabkränze. Nicht um irgendwelche.
Es ging um ‚Roth-Kränze‘ – den Ferrari unter den Kränzen. Ein Kranz, so gut, dass die Begräbnisgäste tuscheln würden „Ist das ein echter Roth“?

Und gestern war es dann endlich so weit: Ich trat in Aktion und bastelte an meinem Erstlingswerk. Nicht Grab- sondern Adventkranz und wie ich finde, sehr gut gelungen.

Was man dazu braucht, steht unten, mit der Nennung meiner Lieferanten – business as usual ;-).

Dieser Blogeintrag hat mir viel Freude gemacht, genauso wie es der Adventkranz tut, wenn ich ihn jetzt am Tisch erblicke.

Alles Liebe
Julena Roth

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BASICS
Weidenkranz – 30 cm Durchmesser
Teelichthalter

DEKO
Mini-Apferl
Moos
Sternanis
diverse Waldteile
Blumendraht – 0,4 mm Durchmesser

WERKZEUG
Kombizange
Heißklebepistole

Christkindl-Service

Ich halte nichts davon, wenn schon Ende September die Regale mit Lebkuchen und Spekulatius gefüllt werden. Und auch im Oktober hat das Thema Weihnachten in meinem Leben keinen Platz. Mitte November aber, da beginne ich mir zu überlegen, mit welchen DIY-Geschenken ich meine Lieben dieses Jahr als Christkindl erfreuen möchte. Selbstgemachtes braucht nämlich Zeit und die ist bei mir – als Hobby-Bloggerin – meist knapp.

Anregungen werde ich mir auch dieses Jahr bei der ‚DIY-Ideenbox‘’und ‘Lecker schenken‚ holen. Während es bei der Ideenbox eher um Wohnaccessoires & Co. geht, dreht sich bei ‘Lecker schenken’ alles um Geschenkideen aus der Küche.

Weitere Infos findet ihr hier und auch hier :-).

Ich wünsche allen viel Spaß beim Stöbern, Ausprobieren und Verschenken!

Eure Julena Roth

Kinder wie die Zeit vergeht…

Weihnachten steht schon wieder vor der Türe! Und der Weg dorthin wird heuer von Kleinigkeiten eines Adventskalenders gesäumt, den der Mann und ich uns gegenseitig befüllen – 12 Sackerl er, 12 Sackerl ich – alles im Namen der Effizienz.
In Blogs wird der Advent als kleine Wunderzeit präsentiert, während in Wahrheit die Menschen in ihren Büros übervolle Terminkalender haben, die GastronomInnen Weihnachtsfeiern am Fließband abwickeln oder aber andere auf der Flucht sind und nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Viele verschiedene Welten mit den ihnen innewohnenden Sehnsüchten – Wunderzeit versus reality.

Mir ist die Verbindung all dieser Welten wichtig, denn es bringt nichts, an der Realität zu verzweifeln, genausowenig wie sich einem Bild ebendieser hinzugeben, das uns in Watte packt.

Mein Lösungsvorschlag lautet: Spendet, damit Flüchtende zumindest warme Pullis und Jacken haben. Feiert eure Weihnachtssauen in der magdas KANTINE, denn das ist ein Ort von Menschen für Menschen und verzichtet trotz Terminstress nicht auf die Freude, die ein Adventskalender bereitet – beim Füllen und Auspacken. Mit dem hübschen Bastelset von Eduscho gibt es keine Ausreden mehr. 12 Sackerl er – 12 Sackerl ich.

Der Mann nennt mich Geschenkeelfe

Weihnachten ist mir das liebste Fest. Alle – die frau liebt – kommen zusammen, die Stimmung ist festlich-freudig-angeregt, das Essen köstlich und ich kann im Advent eine meiner großen Leidenschaften voll ausleben – der Mann nennt mich Geschenkeelfe.

Mir zu überlegen, womit ich einem anderen Menschen Freude machen kann oder mich zu fragen, was diesem bisher vielleicht „gefehlt“ hat und daher praktisch, schön oder was auch immer wäre, finde ich etwas wirklich Schönes. Aber natürlich geht es auch mir manchmal so, dass die zündende Geschenkidee nicht und nicht kommen will. Abhilfe können hier zwei Plattformen schaffen: die ‚DIY-Ideenbox‚ und ‚Lecker schenken‚. (Manche erinnern sich vielleicht noch: Ich habe euch die Ideenbox im Mai schon einmal vorgestellt.) Während es bei der Ideenbox eher um Wohnaccessoires & Co. geht, dreht sich bei ‚Lecker schenken‘ alles um Geschenkideen aus der Küche.

Zu diesen kommt frau durch die Beantwortung folgender drei Fragen:

1. Was soll es Leckeres geben? (Gebäck, Süßes, Pikantes, …)Kochideen, Backen im Advent, DIY-christmas, DIY-Ideenbox, Erlebnisgeschenke, Geschenkeelfe, Geschenkideen, Kochen im Advent, Lecker schenken, Rezeptideen, Weihnachten, Weihnachtsrezepte, virtueller Kochtopf

2. Wie aufwändig darf das Rezept sein?

3. Wen möchte frau beschenken? (Mann, Kind, Frau)

Dann wird im virtuellen Kochtopf kräftig umgerührt und es erscheint ein der Auswahl entsprechendes Rezept.

‚Lecker schenken‘ stellt alle Kochanleitungen auch als pdf zur Verfügung und liefert Verpackungsideen die an das jeweilige Rezept angepasst sind.

Neu ist die Idee nicht, aber nett.

Eure Julena

 

 

 

Der Kranz, der eigentlich eine Lampe werden wollte…

Die Ereignisse der letzten Wochen überschlagen sich und über diesen steht in großen, fetten Lettern ‚ERSTENS KOMMT ES ANDERS UND ZWEITENS ALS FRAU DENKT!‘

Selbes gilt auch für den Adventkranz, den Julena heute gezaubert hat.

Der hätte nämlich eine Flaschenlampe werden sollen. DIY-FlaschenlampeDas Projekt war ein Fiasko und die Lampe, die in etwa so wie auf dem Bild hätte aussehen sollen, wurde nie fertig gestellt. In alter BastlerInnen-Manier wurden die Materialien natürlich aufgehoben, denn: Frau weiß ja nie, wozu sie die Sachen noch brauchen kann ;-).

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Was ihr braucht

  • Lochmetall in der Rolle (keine Ahnung wie sowas in Wirklichkeit heißt, ist aber in jedem Baumarkt für wenig Geld erhältlich)
  • Gewindestangen, die durch die Löcher des Metallbands passen
  • Muttern & Verschlüsse, passend zu den Gewindestangen
  • 4 Kerzen
  • Tannenzweige
  • 4 Avdentkranz-Kerzenhalter
  • Deko-Kram

Wie oben schon geschrieben, kommt es wirklich immer anders und so sind die Pics des heutigen Beitrags auch nicht optimal, denn wenn frau vergisst die Speicherkarte in die Kamera zu geben, kommt eine schlechte Dokumentation des Projekts heraus *grummel*.

Was zu tun ist

Das sag ich euch mit Bildern!
Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachbasteln, bei Fragen bitte melden und hoffen wir mal alle, dass die ruhige Zeit auch hält, was sie verspricht!

Alles Liebe Julena