Wie man sich bettet, so liegt man.

Dieser schlaue Spruch gilt für viele Lebenslagen. Einen Tick zynischer ausgedrückt: Jeder Mensch ist seines Unglücks Schmied. Und wo ich grad beim Schmieden bin, will ich euch erzählen, welches Bettchen sich unsere Eheringe ausgesucht haben.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ringkissen, bin ich recht flott auf diese Anleitung gestoßen. Ich fand die Idee mit dem Efeu und dem Moos super nett und die Umsetzung schien mir kein Problem. Die angegebene Zeit von 4-5 Stunden habe ich weit unterboten, was wahrscheinlich daran liegt, dass mein Perfektionsanspruch nicht ganz so hoch war :-). Aber was habe ich getan?
Zuerst ging ich mal einkaufen!

Einkaufswagerl
Styroporkugel & Holzstab. Im Bastelgeschäft meines Vertrauens hab ich bei der 12cm Durchmesserkugel und einem schönen Holzstab mit ca. 1,2 cm Durchmesser zugeschlagen.
Spitzenborte. Ich habe Reste aus dem Projekt Serviettenringe verwendet und ca. 40cm gebraucht. Die Länge hängt aber davon ab, wie sehr man die Borte rafft.
Moos und Efeu. Danke lieber Garten für die edle Spende. Was die Efeublätter angeht: Ich habe darauf geachtet, dass sie annähernd die gleiche Farbe haben und nach zwei Größenkategorien gesucht. Aber was soll ich sagen: Die Natur lässt sich nicht in ein Schema pressen. Und das ist gut so.
Stecknadeln. Und zwar solche, die beim Reindrücken fiese Schmerzen verursachen und auch schöne, auf die die Ringe dann gesteckt werden.
Basics. Stanleymesser oder ähnliches zum Aushöhlen der Styroporkugel.

Und als ich dann alles zuhause hatte, habe ich für den großen Tag geübt.

TIPPS
♣ Nach anfänglichem Holpern hatte ich bald die richtige Technik raus. Die vorgegebene Anleitung hat mich nämlich leider mehr verwirrt, als sie mir gebracht hat. Ich habe also freestylemäßig begonnen die Efeublätter festzustecken und nach rund 45 Minuten war die Kugel fertig.
♣ Der Prototyp kugelte dann wochenlang bei mir zu Hause rum und das Feine war, zu sehen, wie lange der Efeu und auch das Moos frisch blieben. Für das Original, das dann auf der Hochzeit zum Einsatz kam, musste ich mich daher nicht stressen. Ich habe es einfach drei Tage davor gezaubert, in ein Frischhaltesackerl gewickelt, kühl gestellt und am großen Tag sah es super fresh aus.

Jetzt aber genug der Worte, hier noch eine kleine step-by-step-Anleitung:

Kugelige Grüße
Julena Roth

 

Blumen sind das Lächeln der Erde.

Blumen dürfen auf einer Hochzeit nicht fehlen. Und alle, die schon mal Teil des Hochzeitszirkus waren, wissen: Die kleinen Blütenköpfe belasten das Hochzeitsbudget enorm. Weil mein Mann und ich darauf einfach keine Lust hatten, haben meine Schwester und ich rund 150 Blüten aus Jute und Spitze gebastelt.

DIY-Blumen, grüner Daumen, Ralph Waldo Emerson, Scheunenhochzeit, Spitzen-Vintage-Look, Tischdeko Hochzeit, Vintage WeddingDiese komplettierten unseren Tischschmuck auf dezente und wunderbare Weise, indem wir sie frech zwischen Efeuranken platzierten.

So wird’s gemacht:
1. Schneidet runde Jutefleckerl (∅ 10 cm bzw. nach Belieben) aus und legt ca. 3 Fleckerl übereinander.
2. Formt mit Spitzenstoffresten kleine Blütenköpfe. Das geht am besten, wenn ihr eurer Fantasie freien Lauf lässt, die Anleitungen aus dem Netz bringen nämlich leider gar nichts. Meine Schwester hat immer ein wenig Stoff um zwei Finger gewickelt und so die Blüten geformt.
3. Umschließt dann mit den übereinander gelegten Jutefleckerln den Blütenkopf, formt auf der Unterseite eine Art ‚Spitz‘ (leider hab‘ ich keine pics gemacht) und umwurschtelt diesen, sodass Jute und Spitzenknopf miteinander verbunden sind und schneidet den Draht auf die passende Länge ab. Zum Reinstecken in die Efeuranken habe ich circa sieben Zentimeter überstehen lassen.

BASICS
Stoffe. Ihr braucht grobe Jute – Reste eignen sich wunderbar, außer natürlich ihr plant ein Blütenmeer. Und Spitzenstoffreste. Am besten in Stoffläden bei alten Vorhangstoffen wühlen – super günstig und perfekt geeignet Blumendraht.
Werkzeug und Hilfsmittel. Schere und eine liebe, helfende Schwester :-).

Alles Liebe und viel Spaß beim Blütenbasteln :-),
Julena Roth

einfach.wegweisend

Rechts oder links – ja oder nein? Wegweisende Entscheidungen!

Um sicher zu gehen, dass auf einer Hochzeit alle wissen, Scheunenhochzeit, Vintage Wedding, Vintage-Buchstaben, Wegweiser selber machen, Vintage Wegweiser, vintage arrow, DIY-Hochzeitwo’s lang geht, kann man auf einfachste Weise Wegweiser
herstellen. Man braucht nicht viel: Ein bisschen Holz, eine Säge, Nägel und ein bisschen Phantasie. Die kam nämlich zum Einsatz, als ich auf die Idee kam, die Initialen der Vornamen von Braut & Bräutigam in einer Schrift meiner Wahl ausdrucken und daraus eine Vorlage zu basteln. Die habe ich dann verwendet, um die Letter mit einem Bastelcutter auf weißem Plastik auszuschneiden. Zum Schluss werden die Buchstaben mit Sprühkleber fixiert und weil Holz- und Hornknöpfe sich auf unserer Hochzeit dekomäßig sozusagen „durchzogen“, durften diese natürlich nicht fehlen.

Und somit möchte ich Charlie Chaplin widersprechen, der meinte nämlich, „An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser“ – bei uns schon :-).

Weitere wegweisende Ideen findest du hier.
Alles Liebe
Julena Roth

Mit wehenden Wimpeln.

Heiraten. Wunderschön und verrückt zugleich: Zum anderen und zu sich selbst ‚Ja‘ zu sagen, ohne in die Zukunft schauen zu können: Was für ein Wagnis!
Mein Mann und ich sind es eingegangen und es flatterten rund 100 Meter Wimpelketten auf unserer Scheunenhochzeit.
Alle Ketten wurden selbstgemacht – aus Jute und Spitze – und wie ich das angestellt habe, erzähl‘ ich wieder in einer kleinen Bildergeschichte. Leider gibt es von den fertigen Spitzen-Werken nicht allzuviel Fotos, aber sei’s drum:
Es war ein wunderbares Fest – mit wehenden Wimpeln.
Julena Roth

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BASICS
Stoffe. Ich habe mich für Jute und einen recht kratzigen Spitzenstoff entschieden, der aufgrund der Steifigkeit eigentlich perfekt war.
Bänder. Die Jutewimpel habe ich mit einem Satinband in Creme miteinander verbunden und die Spitzenwimpel mit einem Bindfaden aus Naturfaser.
Werkzeug und Hilfsmittel. Schere, Karton, Bastelmesser, Unterlage, Sprühkleber, ausgediente transparente Aktenhüllen und eine spitze Nähnadel.

Und für jene, die nicht basteln, sondern kaufen wollen, gibt’s diesen Link.

Kerzenschein, das ist fein.

Schreibende kennen das wahrscheinlich: Man freut sich, wenn die Texte auch gelesen werden. Und weil die Artikel rund um meine Scheunenhochzeit gerade Hochkonjunktur haben, will ich die Entstehungsgeschichte meiner selbstgemachten Kerzenständer im Vintags-Look schnell in Worte und Bilder fassen.

Die Arbeitsschritte habe ich diesmal in die Bildergalerie gepackt und ich wünsche allen Bräuten, Bräutigamen, TrauzeugInnen, Schwerster, Brüdern und FreundInnen viel Spaß beim Nachbasteln. Auf unserer Hochzeit waren die Kerzenständer ein wahrer Hingucker und haben uns nicht zuletzt viel Geld gespart. Und was besonders schön ist: Sie dürfen auf der Hochzeit der Schwester im neuen Kleid glänzen.

Julena Roth

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WAS DU BRAUCHST und GUT ZU WISSEN ist
Flaschen. Wenn du darauf achtest, dass deine Kerzen in den Flaschenhals passen, kann das sehr hilfreich sein und man erspart sich das mühevolle Zurechtschnitzen.
Stoffe & Knöpfe. Hier habe ich wiedereinmal in der Stoffrestekiste und im Knopfparadies des Textil Müller zugeschlagen.
Schnüre.
Basics: Schere, Heißklebepistole und Sprühkleber.

Als Tropfschutz für die Kerzen habe ich noch kleine Jutefleckerl an die Enden der Kerzen gebunden und diese samt Flecken in die Flaschenhälse gesteckt.

Sterne begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

Alle wollen alles bis Weihnachten. Auch ich.
Alle beruflichen To-Do’s sind erledigt, die Geschenke warten nur noch auf’s Einpacken. Der Kühlschrank ist gefüllt, das Haus aufgeräumt, sauber und weihnachtlich geschmückt.
Zeitknappheit ist eine der förderlichsten Rahmenbedingungen für das Setzen von Prioritäten. Gute Tipps sind bei der Umsetzung sehr unterstützend.

An dieser Stelle daher ein weihnachtliches ‚Danke!‘ an die liebe Eva, die den Blog Kopfkonzert mit einfühlsamen und fein geschriebenen Artikeln füllt. Die Idee ,Weihnachtssterne aus Papiersackerln zu machen, kommt nämlich von ihr und war super hilfreich, um das Haus ratz-fatz festlich zu schmücken.

Mit den Ergebnissen bin ich super happy und wenn ich die eine oder den anderen mit diesem Post dazu inspirieren kann, Papier und Schere in die Hand zu nehmen und sich ebenso ein Sternenmeer zu schaffen, umso besser. Tipps dazu findet ihr am Ende!
Alles Liebe
Julena Roth

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TIPPS
♣ Zum Schneiden der Sackerl eignet sich ein Cutter wesentlich besser, als eine Schere, da sich sonst die aufeinandergeklebten Sackerln leicht verschieben und man dann keine geraden Schnitte zusammenbekommt.
♣ Schneidet man die Sackerl von Anfang an auf unterschiedliche Höhen ab, bekommt man natürlich auch unterschiedlich große Sterne. Ein kleines Exemplar hat es bei uns sogar auf den Christbaum geschafft – der nebenbei bemerkt auch gebastelt wurde :-).
♣ Schneidet man die Ecken der Sackerln mit unterschiedlichen Winkeln (mal spitzer, mal stumpfer) erstrahlt jeder Stern in anderem Gewand.
♣ Die gute alte Scherenschnitt-Technik anwenden und kein Stern gleicht dem anderen.

BASICS
Papiersackerl bzw. Butterbrottüten. Ich hatte zu Hause welche in der Größe 12×22 cm und brauchte daher – je nach Größe der Sterne – bis zu 20 Stück pro Stern. Da ich für die Hochzeit eine 1.000 Stück Packung angeschafft habe, kam mir das gerade recht :-).
Bastelmesser und Schneidematte.
Schnur. Für die Aufhängung einfach bevor die Sackerln final zusammengeklebt werden, eine Schnur in die potentiell entstehende Sternmitte legen und dann erst zusammenkleben. Die Erkenntnis die Schnur vor und nicht nach dem Kleben zu berücksichtigen, kam mir beim letzten Stern *kopfschüttel* :-).
Uhustick.

 

Sag’s mit einem Lächeln

In Frankreich sagen die Menschen ‚Ouistiti‘, was so viel heißt wie kleines Äffchen. In Italien heißt es, wie könnte es anders sein, ‚Famiglia‘, also Familie. In Spanien wird mit ‚Patatas‘ (Kartoffeln) aufgefordert und in Holland vernimmt frau ‚Zaag Eens Kaas‘ (Sag Käse!).

Worum es geht? Um das berühmte ‚Cheeeeesssse‘, das den Fotografierten ein besonders schönes Lächeln auf die Lippen zaubern soll. Hat frau sogenannte Photo Props zur Hand, kann sie sich all das sparen, denn die Dinger machen eine Menge Spaß und so muss niemand mehr um sein schönstes künstliches Lächeln ringen – das ist streng genommen nämlich eh nie das Wahre.

Und weil das so ist, sind Photo-Booth Stationen auf Hochzeiten gerade der Renner und so durften die Instant-Verkleidungen auf der Hochzeit von Julenas Freundin natürlich auch nicht fehlen. Für die passende Präsentation der Teile wurde gesorgt. Wie, verrät euch die Frau der Wunderhaftigkeiten.

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Jaja, wir leben in einer lustigen Welt und so verwundert es auch nicht länger, dass Verkleidungen aus Schaschlik-Spießen und ein bisschen Papier gerade in sind. Als kreatives Selbst ist mir das aber einerlei und so möchte ich euch erzählen, wie ich den Wunsch des Brautpaares nach einer Photo-Booth-Station umgesetzt habe.
Einfach – Günstig – Wunderhaft.

Was braucht’s?

  • Eine Idee, wo die Fotos gemacht werden sollen.
  • Die Photo-Props und passende Halterungen.
  • Und natürlich eine Kamera.

Auf der Suche nach Inspirationen bin ich auf wirklich tolle Foto-Booth-Stationen gestoßen. Die sahen z.B. so aus:
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Da bei „uns“ auf einem wunderschönen, alten Bauernhof geheiratet wurde, haben wir uns diesen Fotowand-Schnick-Schnack erspart. Die Pics wurden einfach draußen geschossen und wir haben es nicht bereut :-).
Die Photo-Props, sprich die Staberl, die frau sich vor das Gesicht hält, sollten selbstverständlich selbstgemacht sein. Hier eine kleine Linkliste von Blogs, die kostenlose und, wie ich finde, sehr nette, Druckvorlagen anbieten: creative JUICEAtkinson DriveBespoke Bride, OH HAPPY DAY und the thinking closet.

Ich druckte, schnitt, klebte. Bemerkte den eindringenden Regen in meiner Werkstatt, die aufgeweichten Props und bestellte diese bei Amazon. In Anbetracht des Preises und der Qualität wie auch des Aufwandes der selbstgemachten Teile, würde ich jeder Braut, die es zeitlich ein wenig gnädig hat, empfehlen: Bestellt die Dinger einfach! Sie sind nett, halten was aus und kosten wirklich nicht die Welt.

Um die Props angemessen zu präsentieren, entschied ich mich dazu kleine Ständer dafür zu basteln. Ich erstand türkise Styropor-Teile, malte sie mit weißem Bootslack an, beklebte sie an den Rändern noch mit diversen Borten und raus kam dabei das:

Fotografiert wurde mit einer geborgten Sofortbildkamera und die wirklich genialen Fotos im Scheckkartenformat wurden sogleich in das Vintage-Style-Gästebuch geklebt – versehen mit zauberhaften Worten an das Brautpaar und farblich passendem Masking Tape.*

Und damit auch alle Gäste wussten, wo es lang gehen sollte, habe ich auch noch kleine Wegweiser gebastelt. Die individualisierbare Vorlage fand ich hier und so sahen sie dann aus:

In diesem Sinne: CHEEEESSSSSSEEEE and have a nice weekend!
Eure Julena

* Da ich die Mini-Sofortbilder sofort ins Herz geschlossen habe, leistete ich mir im Anschluss an die Hochzeit dieses Teil und zog ihm ein hübsches Vintage-Jäckchen an. Geplant ist ein kleines Fotoprojekt: Alle 2 Wochen, 1 Shot – ich bin gespannt :-).

♫ Pomp up your world ♫

Heute gibt es von Julena Inputs, wie frau aus Locations mit Potential, eben dieses aus ihnen herausholen kann.

Wie der Titel schon vermuten lässt, sind Pom Poms ein wahrer Deko-Booster und damit ich nicht weiter in hässlichem PR-Sprech weitermache und meinen LeserInnen gleich schlecht wird, übergebe ich das Wort lieber an Julena :-).

♬♪♫ ヾ(・。・)ノ ♬♪♫

Pom Poms sind eine feine Sache. Frau kann sie aus einfachsten Materialien herstellen und braucht dafür wenig Bastelgeschick. Unterschiedlichste Größen sind möglich, außerdem kann frau sie von Decke baumeln lassen oder Girlanden zaubern.

Anleitungen dazu gibt es bereits wie Sand am Meer. Deshalb werde ich die DIY-Welt nicht mit noch einer bereichern, sondern euch mein ‚Best-of‘ vorstellen und so vielleicht der ein oder anderen die Internetrecherche vereinfachen.

Pom Poms aus Seidenpapier
In diesem Dawanda-Youtube-Clip erfährt ihr alles, was zu bedenken ist: Die richtige Menge an Seidenpapier und wie frau die Dinger am besten auffaltet. Bei mehrmaligen Ansehen, empfehle ich den Ton wegzulassen – ihr werdet wissen, was ich meine ;-).
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Weißes Seidenpapier gibt es am günstigsten bei Pagro. Für Pom Poms mit dem Durchmesser von 48 cm habe ich 15 Bögen, sprich 1,5 Packungen verwendet, für den Durchmesser von 33 cm 10 Bögen und für die kleinen Teile mit 23 cm Durchmesser 8 Bögen. Ein paar unaufgefaltete Pom Poms habe ich auch noch übrig, einfach hier klicken. Als Aufhängung habe ich diesen Blumendraht verwendet und er hat sich wirklich bestens dafür geeignet.

Pom Poms aus Tüll
Für diese habe ich mich vor allem von Sabine Seyffert und Onceweed inspirieren lassen. Das Herstellen erinnert stark an Kindertage und das Durchschneiden am Schluss macht immer noch genauso großen Spaß. Tüll bekommt frau am günstigsten bei Textil Müller in Kritzendorf oder in der schönen Leopoldstadt. Und Pom Poms aus Tüll eigenen sich auch wunderbar für meterlange-outdoor-Girlanden.

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Pom Poms aus Servietten
Die kamen dann zwar letztendlich doch nicht zum Einsatz – die Idee, diese als Teller-Deko zu verwenden, stand aber im Raum. Getestet habe ich sie aber natürlich und sie sind wirklich super easy und schnell gemacht. Wie, zeigt Fräulein Berger.

Nun wünsche ich allen viel Spaß beim Nachzaubern und einen wunderhaften Tag,
eure Julena

Romantisch – Praktisch – Französisch

Kaum jemand spricht deren Namen korrekt aus und dennoch: Sie stehen überall rum und sind sogar schon in den Regalen von Eduscho angekommen. Was das heißt? Dass sie ‚in‘ sind und, dass das wahrscheinlich nicht mehr lange so ist ;-). Wie sie heißen? Etageren (kaum zu glauben, dass das der korrekte Plural sein soll, aber ok ;-)) heißen die netten Gestelle und weil Julena wusste, dass diese sich nicht nur für die Candy-Bar der Hochzeit großartig machen würden, sondern auch danach als Schlüsselablage, Obst“Schüssel“ oder als abendliche Kekserlhalter, hat sie gleich drei davon gezaubert. Hier geht’s zur Anleitung:

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DIY-Anleitung zum Thema Etagere gibt es wie Sand am Meer, ich zeig‘ euch zunächst mal meine favs:DIY-Etagere, Etagere selber machen, Etagere Tutorial

Koalaplan. Koalaplan ist so etwas wie der Platzhirsch unter den DIY-Etagere-Bausets – vielleicht täuscht mich mein Eindruck aber auch. Sie verkaufen verschiedenste Bausets und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die passenden Bohrer sind genauso vorhanden, wie eine wirklich gelungene Anleitung, die ich übrigens auch verwendet habe.

Kreativfieber bzw.  die zwei dahintersteckenden Bloggerinnen haben die oben genannten Sets getestet und zeigen anhand von Bildern ganz wunderbar die Arbeitsschritte.

Und der Link ist für all jene, die keine Lust haben, zu bohren ;-), denn gezeigt wird, wie frau eine Etagere auch so machen kann.

Let’s get startet!

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 Zutaten & Werkzeug

  • Teller. Ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt und meine sieben Zwetschken wiedermal zusammengepackt, um den beiden Wiener Carla’s einen Besuch abzustatten. Die Caritas-Läden sind eine wahre Fundgrube an wunderschönen und alten Dingen – frau sollte jedoch Geduld und in den Sommermonaten luftige Kleider eingepackt haben – wer schon mal dort war, weiß wovon ich spreche :-).
  • Etagere-Bauset. Ich habe mich für dieses Bauset entschieden, da der Preis wirklich günstig ist und die Bewertungen sehr gut waren. Ich kann mich da nur anschließen: Das Bauset ist hübsch anzusehen, alle 3 Etageren halten bombenfest und auch wackeln nicht.
  • Keramik-Bohrer. Diesen braucht es zum Durchbohren der Teller. Wichtig ist der Durchmesser von 6 mm, da die Bausets auf diese Größe geeicht sind.
  • Diamant-Bohrer. Um nach dem Bohren des Lochs auch schöne Bohrränder zu erhalten, bedient sich frau eines Diamantbohrers. Für beide Bohrer, also Keramik und Diamant gilt: Ich kann an der Qualität nicht meckern, kenne aber natürlich auch keine anderen Produkte.
  • Maler-Krepp. Das verwendet frau um das potentielle Bohrloch zu bekleben, schaut es euch einfach auf dem Foto unten an :-).
  • Schüsserl mit Wasser. Zum Abkühlen des Bohrers.
  • Bohrmaschine. Dieses hübsche Teil hab ich vom Mann entliehen. Wichtig ist: Bohren, nicht schlagen ;-)! 
  • Arbeitsunterlage. Im meinem Fall ein Holzschneidbrett aus der Küche:-).

Anleitung

  1. Teller abwaschen und gut abtrocknen, wenn die Etagere nämlich erst mal fertig ist, ist das mit dem Abwaschen nicht mehr ganz so easy.
  2. Ich habe mir einen „Probeteller“ für 20 Cent gekauft um mal zu probieren wie das mit dem Bohren läuft. Bei mir lief alles pipifein und dennoch empfehle ich dieses Vorgehen, weil frau einfach ein Gespür für den Bohrer und den Teller bekommt ;-).
  3. Dreht den Teller um, also mit der Unterseite nach oben, klebt in die Mitte zwei Maler-Krepp-Streifen diagonal übereinander und markiert die Mitte des Tellers mit einem X. Mir hat dabei der gute alte Zirkel geholfen.
  4. Jetzt gehts los: Gebt den Keramikbohrer in den Bohrer und startet zu Beginn mal nicht gleich mit voller Kraft –  ihr werdet sehen, nach ein paar Mal des Abrutschens, findet ihr „eure“ Mitte und sobald eine erste Vertiefung gebohrt ist, geht alles von alleine. Die Bohrung durch den Teller kann je nach Teller- und auch Bohrerstärke bis zu 15 Minuten dauern, der schnellste Teller war bei mir in 3 Minuten durch. Solltet ihr bemerken, dass euer Bohrer sehr heiß wird, kühlt ihn zwischendurch immer kurz ab – ausserdem soll durch die Kühlung der Bohrer länger halten. Ob’s stimmt weiß ich nicht ;-).
  5. Sobald ein kleines Loch auf der Oberseite des Tellers zu sehen ist, kannst du auch schon aufhören und der Diamantbohrer kommt zum Einsatz: Diese Bohrung geht wesentlich schneller von der Hand. Achja: Lasst euch nicht schrecken, wenn ihr am Schluss der Bohrung „durchrattert“ und das Gefühl habt, „Jetzt ist der Teller dahin!“ – dem ist nicht so und offensichtlich braucht es das grande finale.
  6. Sind alle Löcher gebohrt, kommt das Bauset zum Einsatz. Das erklärt sich eigentlich von selbst. Kleiner Tipp: Fangt von unten an, arbeitet euch also nach oben und vergesst die gummierten Beilagscheiben nicht.
  7. Und das war’s auch schon!

Viel Freude beim Nach“bauen“,
eure Julena!

 

Goldene Klänge – goldene Ringe: Wenn Rockstars Eheringe schmieden

Die Geschichte von Eheringen geht weit zurück: Schon im alten Ägypten wurden Trauringe als Zeichen der Verbundenheit  zweier Menschen getragen. Und obwohl Julenas beste Freundin und deren Verlobter darum bemüht waren, ihre Hochzeit so  zu gestalten, wie es sich für sie richtig anfühlte - was   automatisch zum zumindest partiellen Bruch von Konvention  und Tradition führte:                                      Frau muss ja nicht alles, was normalerweise gemacht wird,  negieren und so waren auch für die beiden Eheringe fix ein-geplant, auch wenn diese nicht 'normal' aussehen sollten. 
Nun kann Julena zwar keine Ringe basteln, aber wie es der  Zufall will, hat sie einen alten Freund, der hier kreativ  'aushelfen' konnte: Sie schickte das Brautpaar zu ihm! Und weil er nicht nur ein wahnsinnig talentierter Goldschmied, sondern auch ein sehr netter, wie auch skurriler Amicus    ist, der gerne schreibt, gibt es heute einen Gastbeitrag   von ihm. Er wird euch ein bisschen von der Freundschaft    zwischen ihm und Julena erzählen, aber vor allem geht es   darum, was es bedeutet, Eheringe für jemanden herzustellen und wie er es angestellt hat. Bühne frei für Walter White  (ja, das ist das Pseudonym, um das er gebeten hat).

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Ja Leute, am Anfang sei gesagt, Julena und ich haben gemeinsam in einer Rockband gespielt. Das war so um 2007. Und eigentlich bewarb sie ihren Gesang und ihr Spiel am Klavier (am Klavier habe ich von ihr bis heute keinen Ton gehört – nur nebenbei erwähnt). Tja, und so könnt ihr euch schon denken, dass ICH hauptberuflich Rockstar bin und meinen Nebenerwerb als Goldschmiedemeister fröne – so hobbymäßig…

Also hatte ich die Ehre die Eheringe für Julenas beste Freundin und deren Angetrauten zu realisieren. Ich bekam also die Grundidee mittels Foto zugetragen und ganz ehrlich -sie wollten eindeutig keine Spießer sein. Also nichts normales, nein, nach einer Replik einer Ausgrabung – möglicherweise keltisch oder so irgendwas. Der ‚akademische‘ Ansatz der Braut, der mir den Auftrag echt erleichterte, lautete: „… sie solln richtg alt, also richtig ‚obgfackt‘ ausschaun“. Alles klar Mädl, moch ma!

Es gibt viele Arten von ‚Wichsereien‘ – ihr wisst was ich meine (?), aber meine spezielle ist, dass ich nur Eheringe ohne ‚Naht‘ mache, also keinen Metallstreifen verwende, den man rund biegt und dann eben die beiden Enden einfach zulötet. Das wäre doch uncool, oder? Ein Ehering muss aus einem ‚Guss‘ sein, symbolisch ist er zwar ‚endlich‘ – wie das Universum – aber doch auch ‚unendlich‘- ohne Schwachstelle (Lötstelle). Scheiß romantisch, was?

Die angehenden Eheleute haben es mir auch richtig ‚leicht gemacht‘: Die Ringe sind völlig verschieden und es brauchte nur wenige Stunden (!), bis die zwei eine ‚endgültige‘ Entscheidung über das ‚endgültige‘ Design fällten. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich manchmal mit den Gedanken woanders verharrte – falls wer von euch den Film ‚Falsches Spiel mit Roger Rabbit‘ gesehen hat: Also die Jessica Rabbit (Tipp: googeln) – wow, der Hammer! … aber schließlich ist man ja Profi und für seine besonderen Kunden in selbstloser, hingebungsvoller Weise da!

Also, der Ring der Braut: Stellt euch vor, ihr habt einen Holzwürfel zur Hand. Aus diesem sollt ihr eine Figur herausschnitzen. Der Goldschmied verwendet hierfür ein spezielles „Feinwachs“. Es ist beim Feilen und Fräsen spanabhebend und verklebt das Werkzeug nicht. Die Figur ist in diesem Fall eben der Ring mit entsprechender Ringweite.

Des Bräutigam’s Ring: Leider sind da im Design ein paar heikle Details dabei, die man nicht perfekt in Wachs modellieren kann, also muss ein gleicher Ring in Metall – oder in Silber – gebastelt werden, um diese speziellen Details mittels Lötungen mit der Ringschiene verbinden zu können (immer diese Extrawürste!).
Um aber aus dem Herrenring ebenfalls ein Wachsmodell zu bekommen (ich will keine Lötstellen auf den Goldringen, klar?!), muss ich den Modellring mit Silikon umhüllen und trocknen lassen, um dann das Silikon vorsichtig auseinander zu schneiden, um dann den Modellring zu entfernen (uff!). Es bleiben zwei Silikonhälften übrig, die man dann wieder genau zusammenfügt. Danach macht man das Feilwachs warm, also flüssig, und füllt es in die Silikonform. Das Wachs wird kalt und siehe da: Ich habe einen Wachsring – gleich dem Modellring, genial oder?

Ihr denkt schon die ganze Zeit darüber nach, wozu der Typ die Ringe ausgerechnet in Wachs braucht? Hier die Lösung: Die beiden Wachsringe werden vorsichtig in einen kleinen Stahlzylinder mit einer gipsähnlichen Masse eingebettet. Das ganze wird dann stark erhitzt und das Wachs fließt rückstandsfrei aus dem Zylinder heraus. Was übrigbleibt ist die hohle Ausnehmung der Ringformen in der Einbettmasse.

Ok, man ist Rockstar, Goldschmied, Physiker, aber jetzt kommt der Alchimistenteil der ganzen Geschichte: Das Edelmetall soll 14 Karat fein sein, mit etwas mehr ‚Rotanteil‘ in der Farbe. Das bedeutet, 1 Gramm der Ringe besteht aus 0,585 Gramm Feingold und der Rest aus Feinsilber und chemisch reinem Kupfer – im Verhältnis 1:2. Dazu noch etwas Magie (abra katabra…) und eine neue Legierung, mit neuen Eigenschaften wie  Farbe, Härte und Stabilität, ist ‚geboren‘. Das Metallgemisch wird dann bei knapp 1000 Grad geschmolzen und dann mit Superdruck in den Stahlzylinder ‚reingeschossen‘. Ergebnis: Die beiden Ringe sind aus Edelmetall – ohne Lötstellen – und der Rest ist noch etwas Feinarbeit. Ich war erfreut und musste der Braut auch gleich ein paar Fotos mailen.

Doch es sollen hier auch die dunklen Seiten der Medaille erwähnt werden.
Punkt 1: Fotos übermitteln oft einen verzerrten Eindruck und so ein ’sensibles‘ Gemüt, wie sich jenes der Braut zeigte, maulte gleich: „Is der ned‘ zu wuchtig?“ (‚Spielt‘ sie etwa auch Klavier und hat Angst der Ring behindere sie bei ihrem virtuosen Spiel?).
Punkt 2: Der Bräutigam machte zwischendurch einen Trip zum Nordkap (ist kein Eisbecher vom Tichy!). Ich dachte: „Jö, da bringt er mir sicher ein Mitbringsel mit!“, da ich ja immerhin seinen Trauring anfertige—njet! Nicht einmal eine Glaskugel mit scheiß Schneeflocken, gefüllt mit Wasser und Nordkap war dabei! Welch ein Tiefschlag ins künstlerische Gemächt: Mann, ’nehmen ist seliger denn geben‘ – du alter Dagobert Duck!

Profi Tipp: In solchen Situationen folgt folgendes Szenario: 15 Minuten Meditation, beim Ausatmen ‚OOHHM‘ summen, danach ein Achterl Blaufränkischen und zur Abrundung 2cl Jack Daniels (mein bester Freund!). Alles wieder easy – echt!

Im Ernst: Es war ein cooler Auftrag! Die Ringe besitzen ‚Seele‘ und sind keine maschinell runter gefrästen Standards. Wir sind eben keine digitalen Lebewesen!

… was, ihr wusstet nicht, dass Julena auch einmal ein Rockstar (!) war? Falls ihr die schmutzigen Details wissen wollt – gegen eine kleine Aufwandsentschädigung.. (hüstl!).

Tja Freunde, ich hab‘ jetzt eine Verabredung mit Jack, beim Wirten ums Eck‘, und dann einen Auftritt mit Band……….also dann………

Walter

웃❤유   웃❤유   웃❤유

Und das sind sie, die schönen Stücke:
 Eheringe, goldene Ringe, Rotgold, GoldringeDie Gravur bleibt übrigens das süße Geheimnis des Braut-,  nein was sag ich?, des Ehe-Paares ;-).
 

 

Salz, Licht und Liebe – die Gastgeschenke

DANKE an alle die an der ‚Was-wollt-ihr-als-erstes-von-der-Hochzeit-sehen-Umfrage‘ mitgemacht haben: Es wurden die Gastgeschenke. Und das ist eigentlich recht lustig, denn sie waren es auch, mit denen Julena im Zuge ihrer mehrwöchigen Dekovorbereitungen begonnen hat. Aber lest selbst…

Wenn frau eine Hochzeit plant, dann kann es auch vorkommen, dass sie das von hinten nach vorne tut. Weshalb? Weil spontane Hochzeiten es mit sich bringen, dass man alle jene Dinge die rasch geklärt sind, sofort umsetzt, denn: Was du heute kannst, besorgen, das verschiebe nicht auf morgen – vor allem wenn es hochzeitsplanungstechnisch nur wenige ‚morgen‘ gibt ;-).

Als erstes trat Julenas beste Freundin daher mit der Idee der Gastgeschenke an sie heran. Diese sollen selbstgemacht, einfach, am besten aus Materialien sein die schon einmal ihren Sinn und Zweck geleistet haben, aber noch nicht zum alten Eisen gehören und somit wiederverwendet werden wollen, und die Gastgeschenke sollten vor allem die ‚Idee‘ der Hochzeit widerspiegeln. Die wäre nämlich, dass klassischer Spitzen-Vintage-Look mit rustikalen Charme des Bauernhofs spielerisch vereint werden. Uff.

Nach einer kleinen Recherche da und einer kleinen Nachforschung dort (dass es sich hierbei durchaus nicht um einen Kurzausflug in die Welt der Internetrecherche handelte, sei hier mal elegant unter den Tisch gekehrt ;-)) stand bald fest:
Spitzen-Windlichter-Gläser für die Damen und selbstgemachtes Rosmarin-Zitronensalz für die Herren ;-). Aber wie hat Julena es angestellt, auf die Schnelle so viele Gläser ranzuschaffen? Sie wird es euch erzählen:

☞ ☞ ☞ ☞ ☞ ☞ ☞ ☝☜ ☜ ☜ ☜ ☜ ☜ ☜„Salz, Licht und Liebe – die Gastgeschenke“ weiterlesen

Goldene Zeiten

Brautschuhe Vintage Fersengold High Heels

Die Hochzeit ist vorbei und langsam aber sicher kommt das Hochzeitskarusell wieder zum Stehen. Obwohl? Für Julena gilt das nur bedingt. All die Basteleien und Ideen sollen hier noch festgehalten werden – als persönliche Erinnerung, aber vor allem auch um andere Frauen zu inspirieren: Jede Frau kann sich aus den den einfachsten Mitteln eine wunderschöne, ja zauberhafte Hochzeitdeko gestalten – so sie das will.
Doch mit welchem DIY-Vintage-Projekt soll Julena beginnen? Was interessiert euch am meisten? Seid doch so nett, helft ihr und stimmt ab mit welcher Wunderhaftigkeit Julena beginnen soll!

Die Braut, deren Fesseln von Fersengold umschlungen waren, hat mich jedoch darum gebeten, euch davor noch auf Frauengold hinzuweisen. Euch sagt das nichts?

Ehefrauen aufgepasst!

Jetzt aber abstimmen und noch einen wunderhaften Tag haben 🙂 !

P.S. Das Beitragsbild ist eine alte Speisekarte von Grieshabers Rebstock.

Alles fließt! DIY-Geldgeschenke für Hochzeiten

„Und, was wünscht ihr euch zur Hochzeit?“ – mit dieser erwartungschwangeren Frage sollten Brautpaare rechnen.
Die Fragenden sollten sich demgegenüber auf folgende (hier salopp formulierte) Antwort einstellen: „Du, wir haben eh‘ schon alles, wir wünschen uns Geld!“ Grmpf.

„Moderene Hochzeitspaare“ wünschen sich von ihren Gästen zumeist Geld und wenn frau, so wie ich, gerne schenkt und darum bemüht ist, ihren Präsenten eine persönliche Note zu geben, kann dieser Wunsch durchaus eine Herausforderung darstellen. Julena zeigt euch aber, wie frau auch Geldgeschenken das gewisse Etwas verleihen kann und somit die zwei Fliegen – Wunscherfüllung der Beschenken und der Schenkenden – mit einer Klappe schlagen kann. Beflügelt wurde Julena durch den Blog von Johanna Rundel.

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Was wir brauchen:

  • eine alte Sauciere/Schüssel: Willhaben ist dafür, wie so oft, eine gute Adresse um an günstige Stücke zu kommen.
  • Füllmaterial: in meinem Fall Jute und Kunstmoos
  • Styropor
  • 2 Schaschlik-Spieße
  • Bindfaden: Ich habe einen aus Hanf verwendet
  • Bastelkarton für die Wimpelkette: jute- und cremefarben (hier wurden die Reste der Hochzeiteinladung, die ich basteln durfte, verwendet)
  • Klebstoff, Schere
  • Mini-Wäscheklammern (gefunden bei Sewa)
  • Geldscheine 🙂

Was wir „anstellen“ müssen:
Nicht viel! Füllt die Sauciere mit einem Material eurer Wahl. Da ich noch Jute und Kunstmoos über hatte, entschied ich mich dafür. Sicherlich ist es eine hübsche Idee, frisches Moos zu verwenden, da ich aber mit den Hochzeitsbereitungen meiner Freundin zeitlich schon recht gut ausgelastet bin, war es wichtig für mich, das Geschenk gut vorbereiten zu können. Unter die Füllung legte ich noch ein wenig Styropor, damit die Wimpelkette auch gut hält.

Für diese schneidet einfach zwei Schaschlik-Spieße auf die passende Höhe  zurecht und macht mit dem Bindfaden eine ‚Wäscheleine‘. Für die Wimpel faltet den Bastelkarton, sodass dieser doppelt ist und schneidet euch kleine, dreischenkelige Dreiecke aus und zwar so, dass die Basis des Dreiecks die Falz darstellt (Nachhilfe in Mathe gefällig? Ja? Hier klicken ;.-) ).

Jetzt noch mit den Wäscheklammern das Geld fixieren und in nicht einmal einer halben Stunde, habt eine aus einem schnöden Geldgeschenk, ein wunderhaftes Hochzeitspräsent gezaubert.

Viel Spaß beim Nachmachen und Verwirklichen eurer Ideen!
Schickt mir doch einfach Fotos eurer Werke zu – gerne werde ich für euch eine Galerie eröffnen :-).
Eure Julena

„Spitzen Idee“ – Hochzeitsanzeige aus Doilies

Als aller Erste zu erfahren, dass jemand heiratet, ist wirklich etwas Besonderes – wenn es sich bei der „Geheimnisträgerin“ auch noch um die beste Freundin handelt, dann ist das – um es in Julenas Worten auszudrücken – wunderhaft :-)! Es folgte ein Meer an Fragen: Wann, wo und überhaupt? Julenas Freundin stellte sich all den amikalen Nachforschungen und bald schon stand das ‚Wie‘ im Fokus des Interesses, denn kreative Ideen und deren Umsetzung sind nun mal Julenas Steckenpferd. Die Aufgabenstellung war herausfordernd: Wie organisiert frau in drei Monaten eine Hochzeit? Na, ganz einfach: „Überleg dir was du willst und wir setzen es um, denn „Es gibt für alles eine Lösung, schwierig wird es nur, wenn du eben nicht weißt, was du willst“. Gesagt – getan! Hochzeitsblogs wurden durchforstet, ein Farbkonzept festgelegt und raus dabei kam die Idee einer Vintage-Scheunenhochzeit – denn geheiratet wird auf einem wirklich alten und wunderschönen Bauernhof, auf einer Lichtung, im zauberhaften Irenental. Eleganz trifft Rustikalchic. Jetzt aber genug der Recherche und Überlegungen – die lieben Hochzeitsgäste müssen informiert werden :-)!

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Die Einladung

Egal ob es ums Kochen oder Basteln geht, es braucht immer ein „Rezept“ und die entsprechenden „Zutaten“. Na dann, gehen wir mal einkaufen!„„Spitzen Idee“ – Hochzeitsanzeige aus Doilies“ weiterlesen

Es wird geheiratet!

… Julenas beste Freundin heiratet 🙂 und das ist auch der Grund weswegen sie in letzter Zeit kaum dazugekommen ist, zu bloggen – denn aktuell ist keine Zeit darüber zu schreiben, kreativ gewesen zu sein, sondern sie ist kreativ.

Neben der Freude über dieses schöne Ereignis, stellt die Hochzeit ein wunderhaftes DIY-Betätigungsfeld dar. Geheiratet wird nämlich auf einem alten Bauernhof und die Location ist wie geschaffen dafür, sich kreativ auszutoben.

Aus diesem Grund wird Julena nach und nach Hochzeitsideen präsentieren, die von der Gestaltung der Einladungen, über Gastgeschenke, Blog-Empfehlungen bis hin zu Wegweisern und Co. reichen werden.

Den Beginn machen die wunderhaften Einladungen, die Julena gestaltet hat. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, der Artikel dazu folgt in Kürze:

Hochzeit Einladung Hochzeitsanzeige Doilies Tortenspitze

Viel Spaß beim Lesen!

P.S. Das Beitragsbild ist übrigens ein Cake-Topper von catmade wedding.
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