Eine Frage der Etikette.

In aller Kürze möchte ich euch erzählen, was ich mir bezüglich der Etiketten für meinen selbstgemachten Hollersaft ausgedacht habe.

What you need
♣ 
Ein nettes Bild aus dem Netz. Hier geht’s zu meiner Vorlage.
♣ Dymo-Prägegerät 
und schwarzes Prägeband.
♣ Décopatch-Lack.

Bestreicht die Flasche mit dem Lack, platziert das Bild, klebt die Dymoprägung drauf und bestreicht nochmals alles mit dem Lack, damit die Etiketten vor dem klebrigen Hollersaft gut geschützt sind.

Das war es auch schon wieder.
Alles Liebe
Julena Roth

Host‘ du an Holler?

Wo bist du ang’rennt? Host‘ du an Poscher?  Oder aber auch: Host‘ an Holler? So viele Formulierungen bringt das Österreichische für nur einen Gedanken hervor, nämlich, dass der andere ein Volltrottel ist.
Und um Kultur geht es auch in meinem Artikel. Juni ist nämlich die Zeit der Holunderblüten und mein Mann und ich haben uns letztes Wochenende aufgemacht, um – wie anno dazumal – Holler zu brocken.

DIY Hollunderblütensirup, Hollunderblütensirup selber machen, Rezept für Hollunderblütensirup, DIY Hollersaft, Hollersaft selber machen, Rezept für Hollersaft, HollersirupUnd das war wirklich eine feine G’schicht: Das Ziel zu haben, leckeren Sirup einzukochen, und dafür erst mal in den Wald gehen zu müssen, fühlt sich einfach stimmiger an, als im Supermarkt ins Regal zu greifen. Da sich die Zeit der Hollerblüten langsam dem Ende zuneigt, will ich euch heute schon das Rezept verraten – Pics der fertig gelabelten Flaschen folgen – denn: Vielleicht mache ich ja der einen oder dem anderen Lust, sich die Turnschuhe anzuziehen, mit einem Stoffsackerl zu wappnen und in den Wald zu spazieren – um Holler zu brocken.

Für ca. 2,5 Liter Sirup braucht es..

  • 25-30 schön aufgeblühte Holunderblütendolden
  • 2 Kilo Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50g Zitronensäure und
  • 2 Liter Wasser
  • nach Belieben: frische Zitronenmelisse.

Arbeitsschritte

  • Es wird empfohlen die Blütendolden von Ungeziefer zu befreien.
    Ich entschied‘ mich für eine grobe Kontrolle und gegen Wasser, um den Blütenstaub so wenig wie möglich zu beleidigen – der gibt dem Sirup nämlich sein Aroma.
  • Die grünen Stiele habe ich soweit wie möglich abgeschnitten, da diese Bitterstoffe enthalten.
  • Dolden in eine große Schüssel geben und die in Scheiben geschnittene Zitrone wie auch die Zitronenmelisse dazu geben.DIY Hollunderblütensirup, Hollunderblütensirup selber machen, Rezept für Hollunderblütensirup, DIY Hollersaft, Hollersaft selber machen, Rezept für Hollersaft, Hollersirup
  • Zucker im Wasser auflösen und zum Kochen bringen.
  • Dann das Zuckerwasser in die Dolden-Schüssel, Zitronensäure dazu geben, umrühren und das Gebräu drei Tage an einem kühlen, dunklen Ort stehen lassen – fertig.

Viel Spaß beim Kulturprogramm wünscht
Julena Roth

 

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Wie sagt man so schön: Nachher ist man immer g’scheiter! So auch bei meinem 1. Versuch Pralinen zu machen. Es sei so viel verraten: Die Eierlikör-Teile werden es nicht. Doch worin hat das Pralinen-Fiasko seine Ursprung?

Vielleicht lag es daran, dass ich völlig ungestüm, nach einem Arbeitstag mich gleich an 45 Stück wagte, vielleicht an meiner mangelnden Feinmotorik oder auch daran, dass ich mich nicht an das Rezept hielt – zuerst die Hüllen gießen, dann rauspulen und dann den Rest erledigen, schien mir einfach zu aufwendig.

Sei es wie es sei – gemäß der Idee dieses Blogs, hilfreiche Tipps in der Internetwelt zu verbreiten, kann ich allen, die es eilig haben, empfehlen: Probiert mal Pralinen ohne Fülle für den ersten Wurf , sonst kommt nämlich sowas dabei raus:

Naja, neuer Tag, neues Glück!
Eure Julena Roth

Kleine Kleinigkeiten

Für mich gibt es zwei Arten von Weihnachtsgeschenken: Jene, die man dem Mann oder der Schwester schenkt und jene, die alle anderen wichtigen Menschen bekommen. Während die „Familiengeschenke“ individuell überlegt sind, gilt für die anderen: Es sollen kleine Kleinigkeiten sein, die Freude schenken.

Letztes Jahr war es Eierlikör und heuer sollen es selbstgemachte Pralinen sein. Welche verrate ich noch nicht, es warat‘ wegen der Überraschung ;-). Nur so viel: Die Auserwählten sind:

Ich freu‘ mich schon auf’s Gestalten!
Alles Liebe
Julena Roth

Hier geht’s zur Fortsetzung!

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P.S. Ich werden mit Pralinenformen arbeiten und habe mich für diese, diese und diese entschieden.

An die Töpfe – fertig – los!

Was willst du schon lange tun, hast dir bisher aber einfach nicht die Zeit dafür genommen? Bei mir stehen aktuell folgende Dinge auf der Liste: Mehr klientenzentrierte Literatur lesen, wieder Sport treiben – denn das Gefühl wenn frau im flow des Laufens ist, ist einfach wunderbar – Fotos sortieren und natürlich die Welt retten ;-). Ich war diesen Sommer auch fleissig beim Umsetzen und so habe ich mir den Traum erfüllt und mit dem Mann auf einer Almhütte geurlaubt, habe mit eben diesem endlich im Garten Tischtennis gespielt (der Tisch steht seit knapp zwei Jahren unbenutzt im Carport…),  ich wagte mich an den Werkstoff Beton, habe wieder mehr Zeit in diesen Blog investiert UND ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Marmelade eingekocht :-). „An die Töpfe – fertig – los!“ weiterlesen

„Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (K. Wecker)

Es gibt Mütter – die sich über Muttertagsgeschenke freuen.
Es gibt FreundInnen – die happy sind, wenn frau an ihren Geburtstag denkt.
Und es gibt junge Frauen – die gerne mit Herz und Hirn schenken.

Wirft frau all diese Bedürfnisse in ein [leeres] Gurkenglas, kommt eine leckere Cranberry-Cookie-Backmischung zum Selbermachen dabei raus. Und das Beste daran? Diese nette Geschenksidee ist auch für vielbeschäftigte Geschenkeelfen umsetzbar, denn sie braucht nur 30 Minuten Zeit :-). Wie’s geht, sagt euch Julena.„„Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ (K. Wecker)“ weiterlesen

Eier-Rollen

Wenn frau tagsüber „Büroheldin“ ist und abends in der Küche steht und mit Zwiebelschalen Eier färbt, dann ist das irgendwie weird, but also nice, denn: Frau lebt ja viele Rollen. Heute flatterte Julena beim morgendlichen Kaffee eine Ostermeldung auf den Bildschirm: ‚Handimania zeigt wie frau mit einfachsten Mitteln Eier färben kann‘. Julena: „Hmmm, das will ich auch.“ Stimme aus dem Off: „Ja, in 12 Stunden, wenn die Arbeit erledigt ist.“ Gesagt, getan, hier Julenas Variante des „natürlichen Eierfärbens“.

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Ich hab‘ grad große Freude Hausfrau zu sein. Brot backen, ayurvedisch kochen und PAUSE Eierfärben :-). Und da es immer einfach, günstig und unkompliziert sein darf, wurden es Ostereier, die mit Zwiebelschalen gefärbt und mit Blättern verziert, wurden.

Was ihr braucht? * Eier * Gräser, Blätter * alte Nylon-Strumpfhose * Schnur, Schere * Eierschalen (empfohlen wird im Netz um die 70 g, ich hatte 30 g, was es mit sich brachte, dass Kaffee, Kakao, schwarzer Tee, und gelber Curcuma mitgekocht wurden 🙂 – ich liebe es Hexenküche zu spielen :-)) * Essig

Was zu tun ist? Da ich im Netz recht unterschiedliche Anleitungen, wie frau das nun am besten macht, gefunden habe, hab‘ ich mich für ‚freestyle‘ entschieden und als erstes mal die Zwiebelschalen mit oben Genanntem zum Kochen gebracht. Die Wassermenge schätzte ich grob ab, im Sinne von „Wie viel Sud werd‘ ich nachher für die Eier brauchen“. Während das Hexengebräu vor sich hin köchelte, fing ich an die Eier (10 Stück) in Essigwasser zu kochen. Die braunen Eier wurden so wunderbar hell und ich konnte schon beginnen das gesammelte Blattwerk auf den Eiern zu positionieren – nass machen hilft. Dann wickelt frau noch eine Stückerl einer Strumpfhose drum herum und fragt den Mann, ob er beim Verknoten helfen kann ;-). Zum Schluss kommen die maskierten Eier für mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den mittlerweile abgeseihten Sud, befreit sie vom Nylon und fertig sind sie, die Eier.

Ich wünsch‘ euch frohe Ostern, alles Liebe Julena!

[Das Ergebnis hätte besser werden können, ich empfehle  daher, mind. 70g Zwiebelschalen zu verwenden.]

„Wer Sorgen hat, hat auch Likör!“ (W. Busch)

… und wer Spaß hat, auch ;-). Seit zwei Jahren ist der gute, alte Eierlikör aus meiner kleinen, aber feinen Hausbar nicht mehr wegzudenken.

Ich erinnere mich an schöne Momente mit meiner Großmutter, als sie mich keck anlächelete und fragte: „Trinken wir ein Gläschen Eierlikör?“ Ich dürfte nicht viel älter als acht Jahre alt gewesen sein und ja, natürlich ist es ganz, ganz böse, Kindern Alkohol anzubieten, aber erinnere mich sehr gerne an diese besonderen Stunden, in denen ich mit meiner Großmutter am Gläschen nippte.

Die Leidenschaft für das gelbe Gesöff wurde damals entfacht, ruhte aber über 20 Jahre. Wieder aufgeblüht ist sie mit dem beginnenden Entstehen des kreativen Selbst, als es begann, vermehrt zu lauten: „Das mach ich selber!“. Ich stieß auf ein diebisch gutes Eierlikörrezept und Julena hat sich auch heuer wieder hinter den Herd gewagt und das Gebräu gezaubert. Wie sie das angestellt hat, erzählt sie selbst!

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Eierlikör nach DDR-Tradition nennt sich das Rezept, auf das ich vor zwei Jahren gestoßen bin. Als wahre Bobo-Frau habe ich mich gleich rangewagt und die Freude war umso größer, als ich bemerkte, dass das Rezept super einfach klang, die Zutaten mir alle bekannt waren und ich diese ohne viel rumzulaufen auch besorgen könne. So wünsche ich mir das Kochen!

Was ihr braucht?

  • 8 Eigelb
  • 250 g Staubzucker
  • 375 ml Kondensmilch
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 ml Rum, 54%ig

Bei diesen Angaben kriegt ihr einen Eierlikör, der sich wie Pudding löffeln lässt und auch dementsprechend schwer aus dem Glas rauszukriegen ist. Wollt ihr ihn aber trinken, empfiehlt es sich ein Drittel mehr Kondensmilch und mind. ein Drittel mehr Rum zu verwenden (ca. 1,5l).

Was ihr tun müsst?

Eidotter und Vanillezucker schaumig schlagen – Staubzucker und Kondensmilch nach und nach dazugeben – Rum unterrühren. Am besten tut ihr das in einer Metallschüssel, da das Ganze nun mittels Wasserbad langsam erhitzt wird. Jetzt heißt es rühren, rühren, rühren und darauf achten, daß das Gebräu auf keinen Fall zu kochen beginnt. Der Trick an der ganzen Eierlikörsache ist nämlich der: Langsam erhitzen, viel Rühren, damit sich der Dotter am Boden nicht absetzt, und ein bisschen früher als ‚kurz bevor alles zu kochen beginnt‘, vom Herd nehmen (früher als kurz zuvor, weil der Topf nachhitzt und dies bei mir schon einmal dazu geführt hat, dass der Likör zu Stocken begann 😦 ).
Jetzt nur noch (im heißen Zustand) abfüllen, ein hübsches Etikett gestalten und fertig ist jenes Getränk, das mich so schön an meine Großmutter erinnert.

Eure Julena

 

Der Mann nennt mich Geschenkeelfe

Weihnachten ist mir das liebste Fest. Alle – die frau liebt – kommen zusammen, die Stimmung ist festlich-freudig-angeregt, das Essen köstlich und ich kann im Advent eine meiner großen Leidenschaften voll ausleben – der Mann nennt mich Geschenkeelfe.

Mir zu überlegen, womit ich einem anderen Menschen Freude machen kann oder mich zu fragen, was diesem bisher vielleicht „gefehlt“ hat und daher praktisch, schön oder was auch immer wäre, finde ich etwas wirklich Schönes. Aber natürlich geht es auch mir manchmal so, dass die zündende Geschenkidee nicht und nicht kommen will. Abhilfe können hier zwei Plattformen schaffen: die ‚DIY-Ideenbox‚ und ‚Lecker schenken‚. (Manche erinnern sich vielleicht noch: Ich habe euch die Ideenbox im Mai schon einmal vorgestellt.) Während es bei der Ideenbox eher um Wohnaccessoires & Co. geht, dreht sich bei ‚Lecker schenken‘ alles um Geschenkideen aus der Küche.

Zu diesen kommt frau durch die Beantwortung folgender drei Fragen:

1. Was soll es Leckeres geben? (Gebäck, Süßes, Pikantes, …)Kochideen, Backen im Advent, DIY-christmas, DIY-Ideenbox, Erlebnisgeschenke, Geschenkeelfe, Geschenkideen, Kochen im Advent, Lecker schenken, Rezeptideen, Weihnachten, Weihnachtsrezepte, virtueller Kochtopf

2. Wie aufwändig darf das Rezept sein?

3. Wen möchte frau beschenken? (Mann, Kind, Frau)

Dann wird im virtuellen Kochtopf kräftig umgerührt und es erscheint ein der Auswahl entsprechendes Rezept.

‚Lecker schenken‘ stellt alle Kochanleitungen auch als pdf zur Verfügung und liefert Verpackungsideen die an das jeweilige Rezept angepasst sind.

Neu ist die Idee nicht, aber nett.

Eure Julena

 

 

 

It’s Chai-Time!

It's teatime, Tee trinkenIch gebe es zu. Ich bin kein Wintermensch. Es ist kalt. Es ist feucht. Es ist dunkel. Als tröstend empfinde ich selbstgestrickte Mützen und Schals, Feuer im Schwedenofen, mit dem Mann unter der Decke kuscheln, die Stille des Morgens nachdem es die ganze Nacht schneite und meinen Lieblings-Chai. Der ist zwar gekauft und nicht selbstgemacht, ein DIY-Chai-Rezept habe ich aber gefunden, das ich gerne mit euch teilen möchte. Es ist aus dem Buch ‚Hab ich selbst gemacht‘ von Susanne Klinger. Die Journalistin erzählt auf 326 Seiten über 365 Tage, an denen sie mit ihren 2 Händen, 66 Projekte umgesetzt hat. Nice!

Eines noch vorweg: Für mich gibt es bessere Chai-Tees als den von Frau Klinger, aber die Gewürzmischung, sprich das Pulver, ist der Hammer.

Was ihr für das Chai-Pulver braucht

  • 1 Mörser. Ich steh‘ auf meinen Goliath – danke an das Schwesterchen und ihren Liebsten!
  • 1TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 TL Kardamonsamen
  • 1 Sternanis
  • 4 Gewürznelken
  • 1 TL Zimtpulver
  • I EL Ingwerpulver

Zermahlt alle Gewürze im Mörser (obige Reihenfolge hat sich ‚pulverstaub- und vermengungstechnisch‘ als am komfortabelsten herausgestellt) und schon habt ihr das beste Chai-Pulver ever.

Seit über zwei Jahren schon ist das Pulver mein täglicher Begleiter. Eine Messerspitze in das Kaffeepulver meines Morgenkaffees und der Tag kann beginnen :-). Auch im Apfelstrudel oder Porridge macht sich das Pulver super lecker und wie schon erwähnt: viel besser als im Tee an sich. Für jene, die es dennoch interessiert: Für den Tee gibt frau 1 TL Chai-Pulver und 4 TL Schwarztee in 1 Liter kochendes Wasser und lässt das ganze dann für ca. 5 Minuten köcheln. Abseihen. Milch. Zucker/Honig. Fertig).

Welcher Chai mir an verkuschelten und vor dem Ofen liegenden Winterabenden am besten schmeckt? Yogi Tea Schoko Classic. Klingt wie Werbung und ist es auch. Außer auf Goaparties habe ich noch nie einen besseren Chai getrunken.

Und auch wenn ich wahrscheinlich nie ein Wintermensch sein werde, der Chai-Tee ist eines meiner Highlights – in der Jahreszeit die ich nicht mag und das Chai-Pulver mein All-Time-Classic ;-).

Ich würde mich freuen, wenn ich euch Lust auf’s Ausprobieren gemacht habe,
eure Julena.

Salz, Licht und Liebe – die Gastgeschenke

DANKE an alle die an der ‚Was-wollt-ihr-als-erstes-von-der-Hochzeit-sehen-Umfrage‘ mitgemacht haben: Es wurden die Gastgeschenke. Und das ist eigentlich recht lustig, denn sie waren es auch, mit denen Julena im Zuge ihrer mehrwöchigen Dekovorbereitungen begonnen hat. Aber lest selbst…

Wenn frau eine Hochzeit plant, dann kann es auch vorkommen, dass sie das von hinten nach vorne tut. Weshalb? Weil spontane Hochzeiten es mit sich bringen, dass man alle jene Dinge die rasch geklärt sind, sofort umsetzt, denn: Was du heute kannst, besorgen, das verschiebe nicht auf morgen – vor allem wenn es hochzeitsplanungstechnisch nur wenige ‚morgen‘ gibt ;-).

Als erstes trat Julenas beste Freundin daher mit der Idee der Gastgeschenke an sie heran. Diese sollen selbstgemacht, einfach, am besten aus Materialien sein die schon einmal ihren Sinn und Zweck geleistet haben, aber noch nicht zum alten Eisen gehören und somit wiederverwendet werden wollen, und die Gastgeschenke sollten vor allem die ‚Idee‘ der Hochzeit widerspiegeln. Die wäre nämlich, dass klassischer Spitzen-Vintage-Look mit rustikalen Charme des Bauernhofs spielerisch vereint werden. Uff.

Nach einer kleinen Recherche da und einer kleinen Nachforschung dort (dass es sich hierbei durchaus nicht um einen Kurzausflug in die Welt der Internetrecherche handelte, sei hier mal elegant unter den Tisch gekehrt ;-)) stand bald fest:
Spitzen-Windlichter-Gläser für die Damen und selbstgemachtes Rosmarin-Zitronensalz für die Herren ;-). Aber wie hat Julena es angestellt, auf die Schnelle so viele Gläser ranzuschaffen? Sie wird es euch erzählen:

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Pudding-Erdbeertorte – vegan, nicht gesund ;-)

Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt’s ein leckeres und erfrischendes Tortenrezept von Julena. Die ist im Moment auch ganz aufgeregt, weil sie soeben ihren Flug nach Paris gebucht hat: Sie schwärmt schon von netten Cafés, coolen Vintage-Läden, entzückenden Flohmärkten, inspierenden Museen, gemütlichen Parks, ausgefallenen Second Hand Stores, ja sogar vom romantischen Kopfsteinpflaster.

Ich bin mir sicher, dass sie aus dieser entzückenden Stadt einige Geschichten und Klamotten mitbringen wird :-). Aber nun zum Rezept, Bühne frei für Julena!

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Seit dem Umzug in das rote Holzhäuschen ging nicht nur die Stimmung nach oben, sondern auch die Kilos: Zuerst gabs‘ verregnete Herbsttage, dann folgte Väterchen Frost und was ist da gemütlicher als auf der Couch zu liegen und Schokolade wie Brot zu essen? Nicht viel und genau das ist das Problem :-). Deshalb entschied ich: Es muss gefastet werden, diesmal vegan.

Die Anleitung dazu war schnell besorgt – danke an den Mann 🙂 – Lebensmittel wurden heran gekarrt und naja, dann ging es munter drauf los. Es wurden gesunde TCM-Frühstücke gekocht, natürlich von mir, im Büro gab’s die veganen Kochreste vom Vortag und abends wurde fleißig gekocht [Anm. Julena liebt backen, kochen ist aber nicht so ihres]. Alles lief ganz wunderbar und dann nahte der Geburtstag meines lieben Mannes. Torte? Vegan? Das kann doch nicht schmecken!

Und ich gebe zu: Eine gaaaanz normale Erdebeertorte ist vielleicht leckerer, aber die vegane Variante bietet einfach mal eine willkommene Abwechslung und erweitert das Backrepertoire  einfach.„Pudding-Erdbeertorte – vegan, nicht gesund ;-)“ weiterlesen