Berlin ich komme!

Wohnzimmer, Prenzlauer Berg
Wohnzimmer

Fast vier Jahre ist es schon wieder her, dass ich in Berlin sein durfte. Heute Abend ist es aber endlich wieder so weit: Ab in den Flieger und 70 Minuten später heißt es: „Hallo Berlin, hallo Kreuzberg!“ Zurückkommen werde ich mit schönen Erinnerungen, Vintage-Tipps und der ein oder anderen Geschichte – ich freu‘ mich :-)))! Alles Liebe Julena

P.S. Das Wohnzimmer am Prenzlauer Berg war bisher immer ein Fixpunkt für mich; mal sehen, ob ich es auch diesmal schaffe.

„Jeder muss wissen, worauf er bei einer Reise zu sehen hat und was seine Sache ist. (J.W.v. Goethe)

… und manchmal bemerkt frau das erst, wenn sie bereits unterwegs ist :-). Meine Parisreise war wunderschön, spannend, erhellend und interessant – um die Erinnerungen an diese Zeit für mich festzuhalten bzw. um die Reise sozusagen abzurunden, will ich diese im Schnelldurchlauf noch einmal Revue passieren lassen. Und sollten Parisinteressierte unter den LeserInnen sein, würde es mich freuen, diese ein bisschen mit aktuellen Tipps zu versorgen :-).

Apartment in Paris Studio Airbnb Kamin Pariser Flair Chic

24.4.2014
Pünktlich zur Prime Time, also um 20.15, machte ich mich auf zu meinem Pariser Apartment, das ich über Airbnb gefunden habe. Meine Gastgeberin Anne war fantastisch, die Lage des Studios top und ich hatte alles was ich brauchte.

25.4.2014
Auf zum ersten Flohmarkt ‚Marché d’Aligre‘: Klein, fein, aber nicht mein ;-). Weiter ging’s ins Marais, um diverse Vintage Stores unsicher zu machen.
Hippy Market: Nicht so mein Ding, zumindest nicht die Filiale Le Temple.
Vintage by Ramin: Netter Laden, cooler Besitzer, faire Preise, aber nichts für mich dabei.
FREE’P’STAR und  Frip’irium: Auf alle Fälle einen Besuch wert.
Vintage Désir: Das war mein Laden, auch wenn ich das auf den ersten Blick nicht gedacht hätte. Die Ausbeute: Eine wirklich sehr nette Cordjacke, deren Kragen ich jetzt schon liebe. Dass mir das Ding ein bissl zu groß ist, ist zwar schade, aber ‚Gut, ist besser als perfekt‘ undgrüne Cordjacke Pariser Chic Französisches Flair Flohmarktfund Pariser Flohmärkte  FREE'P'STAR Frip’irium Hippy Market Marias Marché d'Aligre Marche Dauphin Place des Vosges Vintage by Ramin Vintage Désir Violette et Léonie in diesem Sinne finde ich die darin investierten € 10,– gut angelegtes Geld. Habe ich schön erwähnt, dass die Preise im Vintage Désir top sind ;-)?altrosa Seidenbluse Pariser Chic Französisches Flair

Nach einer kurzen Erholung zu Haus‘ ging’s weiter zum Friedhof Père Lachaise, der Rest ist Geschichte. Dann noch einen Sprung zu einem Laden namens Jennyfer. Diese Modekette wäre an sich keinen extra Besuch wert, da ich aber genau dort vor zwei Jahren meine ‚Lieblings-Büro-Ausgeh-Herumknotz-Hose‘ gekauft habe, wollte ich auf alle Fälle hinschauen und wer sagts, genau dort finde ich so eine Bluse, nach der ich schon länger Ausschau gehalten habe.
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Post aus Paris III: „Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ (G.G. Márquez)

Unglaublich, aber wahr: Mein letzter Tag in Paris in angebrochen. Die Bedenken des ersten Tages, dass ich des alleine unterwegs Seiens vielleicht überdrüssig werde, wurden vom Pariser Wind verweht. Statt dessen kam mir so manche Erkenntnis:

  1. Einen Städtetrip alleine zu unternehmen, hat etwas von einer Schweigemeditation :-).
  2. Es ist doch so, wie ich immer gesagt habe: „Ich habe einen ausgezeichneten Orientierungssinn!“
  3. Auch wenn man zweiter Name Karla Katastrophsky ist, kann ich gut auf mich und meine Sachen aufpassen (Gut, ich bin noch einen Tag hier, aber ich bin zuversichtlich….).
  4. Essen in Gesellschaft macht mir mehr Spaß.
  5. Mein Englisch klingt amerikanisch – HBO lässt grüßen :-).
  6. Auch ich bekommen von Flohmärkten mal genug, wer hätte das gedacht?!
  7. Fotografieren macht mir großen Spaß, vorausgesetzt das „Werkzeug“ gibt was her. An dieser Stelle: Liebe Dani, vielen Dank für deine Leihgabe!
  8. Auch ich kann Schwierigkeiten beim nächtlichen Einschlafen haben, diese haben mich nämlich ebenso begleitet.
  9. Ich bin stolz auf mich, dass ich meine sieben Zwetschken zusammengepackt habe und diese Reise unternommen habe. Denn frau kann neue Ufer nur erreichen, wenn frau auch den den Mut hat, die alten zu verlassen, und das gilt für die Zeit vor und nach dieser Reise :-).

Die letzten Tage sind irrsinnig schnell vergangen, dennoch sehe ich meine nahende Abreise mit zwei lachenden Augen: Das eine freut sich auf zu Hause – vor allem auf den lieben Mann – und das andere Auge lacht, weil der Rücken weint und dringend Ruhe braucht :-). So gesehen ist es gut, wenn es heute abschiednehmen heißt. Doch davor erzähl ich noch rasch, was ich gestern erlebt habe, denn dieser Tag hatte was von einer wilden Vintage-Kultur-Schnitzeljagd.

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Post aus Paris II

Der gestrige Tag hat mir wieder einmal gezeigt: Wo Schatten ist, ist auch Licht oder in meinem Fall, wo Regen ist, da ist auch Sonne und so habe ich gestern den tollsten Regenbogen meines Lebens gesehen, sogar in doppelter Ausführung. Voilà:

Regenbogen am Place de la République Paris Stimmungsbild
Regenbogen am Place de la République

Diesem Glück nicht genug, kam ich gestern auch in den Genuss den Eiffelturm zu erklimmen – zu Fuß, versteht sich :-). Das Bauwerk ist schlichtweg amazing: Ich liebe die Ästhetik der Stahlträger und fand den Turm eigentlich besser, als die Aussicht von diesem, denn auch wenn diese berauschend ist: Wenn man sich in einer Stadt nicht super auskennt, sehen alle Städte von oben eigentlich gleich aus. Da bevorzug ich dann den Blick auf Wien vom Himmel :-).
However, hier mein Best of ‚La Tour Eiffel‘.

Ich wünsch‘ euch einen schönen Sonntag,
eure Fraggles-Tante (Frau von Matt) 🙂

Julena fotografiert: Best of Père Lachaise

Ich ging mit vielen romantischen Vorstellungen auf meine Parisreise; ein Bild, das ich mir ausmalte war, noch einmal auf den Friedhof Père Lachaise zu gehen und Fotos zu machen. Ich war vor zwei Jahren, als ich das erste Mal mit meiner Schwester hier war, begeistert von der Stimmung und vor allem von den Gräbern – mal verfallen, mal riesengroß, mystisch. Das Schöne, wenn man schon einmal einen Ort besucht hat, ist, dass man nicht getrieben davon ist, Grabstätten von Menschen zu besuchen, die zwar berühmt waren oder sind, aber zu denen frau eigentlich keinen Bezug hat und deshalb beim zweiten Anlauf die ganze Aufmerksamkeit darauf verwendet werden kann, nur das zu sehen, was einem ins Auge sticht.
Genau das habe ich gestern getan. Macht euch selbst ein Bild! Das ist „mein“ Père Lachaise:

À bientôt,
Julena!

Post aus Paris I

Diesmal gibt es keinen kreativen Input, außer frau versteht das Geschriebene als eben solchen, sondern einen kleinen Brief aus Paris von mir an euch :-).

Die Anreise war (imaginativ) abenteuerlich, denn ich bekam am eigenen Leib zu spüren, welche Wirkung Medien auf mich haben: „Sitzt da neben mir im Flugzeug vielleicht jemand, der etwas ganz Böses anstellen will, vielleicht mit diesem Flugzeug?“ Das T-Wort spare ich ich bewusst aus ;-). Warum ist der Typ zwei Mal innerhalb von 15 Minuten auf’s Häusl gegangen und warum das 2. Mal genau wenn die Stewardessen das Essen bringen und wozu kramt er zwei Fetzen aus seinem Rucksack raus und verschwindet dann mit diesen? Das kann nur eines heißen: Er muss am WC eine Flüssigkeit versteckt haben, will die Fetzen darin tränken und dann die Stewardessen überwältigen. Mir schwant Böses. Warum muss das genau passieren, wenn ich nach Paris fliege und wieso? Scheiße, ich hätte mich doch vielleicht mehr mit der aktuellen politischen Situation auseinandersetzen sollen.

Um all dieser Paranoia noch eins drauf zu setzen, informiere ich die Stewardess – peinlich war mir das schon, aber wenn ich damit unsere aller Leben retten kann? Da muss ich jetzt durch, ZIVILCOURAGE groß geschrieben ;-). Den Rest der Peinlichkeit will ich euch und auch mir ersparen, denn ‚Alles ist gut‘ und ich sitze nun in meinem entzückenden Pariser Studio.

Heute ging es bereits auf eine kleine Vintage-Entdeckungstour ins Marais und mit einer wirklich lässigen Cordjacke bin ich zurückgekehrt. Und nun ist alles so, wie ich mir das vorgestellt habe: Ich sitze hier, trinke Kaffee, rauche eine Zigarette und freu mich, dass mir das Schreiben Spaß macht. Nur ruhig ist es. Ähnlich wie bei meiner Schweigewoche im buddhistischen Zentrum, aber mit mehr Konsum :-).  Weiter gehts heute noch mit dem berühmten Père Lachaise und mit ein bissl Glück gelingt mir das eine oder andere Pic.

Alles Liebe
Julena

Paris ich komme

Morgen geht es ab nach Paris und ich bin aufgeregt, als wär‘ ich zehn Jahre alt und würde auf Schullandwoche fahren. Wer kennt das noch? Voller Neugier und Ungewissheit zu sein, sich noch nicht ausmalen zu können, wie es wird?
Schön ist das :-)!

Für den nächsten Blogeintrag hab‘ ich mir vorgenommen, ihn von einem netten Café oder meiner Pariser Wohnung aus zu schreiben – mal sehn‘ ob ich dazu komme :-).

In diesem Sinne: au revoir!