Zero Waste – mein Weg

Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich mit dem Thema Zero Waste und langsam zeigt sich: Was funktioniert gut für mich und was weniger.
Gut funktioniert all das, was leicht umsetzbar ist, mit wenig oder gar keinem finanziellen Aufwand verbunden ist und wo ich den Nutzen bzw. den Effekt der Veränderung so richtig spüren kann. Und dieses ‚Gute‘ möchte ich teilen: Um andere Menschen ein Stück weit zu motivieren, den eigenen Umgang mit Konsum und unseren Ressourcen kritisch zu hinterfragen und weil ich zeigen möchte, dass das nicht schwer sein muss.„Zero Waste – mein Weg“ weiterlesen

365 Tage – 730 Sachen

Weniger ist mehr

lautet mein Vorsatz für 2017. Und so hatte ich – sicher nicht als Erste – die simple Idee mich für jeden Tag des Jahres von einem Trumm zu trennen. Das darf eine alte Postkarte, ein abgetragenes Shirt oder auch ein in Vergessenheit geratener Kerzenständer sein – egal was.

Um das ganze einfach zu halten, agiere ich ex post: Ende Jänner kommen 31 Sachen weg, im Feber 28, im März wieder 31 and so on …
Ich freue mich, dass mein Mann mit macht, denn so werden wir es 2017 schaffen, uns mindestens um 730 Sachen zu erleichtern.

Ich finde die Idee deshalb genial, weil sie so einfach in der Umsetzung ist. Und weil das Sprichwort ‚Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen‘ nicht von ungefähr kommt, will ich die Idee teilen.

In diesem Sinne: Happy ‚monatliches Trennen‘!

Zero Waste – Hürden

Seit knapp zwei Monaten beschäftige ich mich mit dem Thema Zero Waste und muss unumwunden zugeben: Schon lange nicht mehr, hat mich ein neues Thema so gefesselt.
Es fühlt sich gut an, einmal pro Woche frische Lebensmittel am Markt einzukaufen und meinem Mann dabei zuzusehen, wie er sich für diesen Weg ausstattet: mit Stoffsackerln und Tuppergeschirrln. Es taugt mir, dass die Fläschchen, Döschen und Tiegelchen im Badezimmer immer weniger werden und dass ich unsere Wäsche mit einem simplen Seifengemisch wasche. Und ich habe eine kindliche Freude daran, mir zu überlegen, wie ich Wimperntusche, Abwaschschwammerl und andere Artikel des täglichen Lebens durch Zero Waste Alternativen ersetzen kann.„Zero Waste – Hürden“ weiterlesen

Zero Waste – Entdeckungen

Seit drei Wochen versuche ich mich darin, nur mehr Dinge zu kaufen, die keinen oder so gut wie keinen Müll erzeugen und ich muss sagen: Ich kaufe definitiv weniger ein und langsam aber sicher merke ich auch, dass der Plastikmüll ein bisschen weniger wird. Was habe ich bisher getan?

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Zero Waste – Erste Schritte

Minimierung heißt das Ziel. Ich will mich von Dingen befreien, die ich nicht (mehr) brauche, und ich will nur mehr Sachen kaufen, die fair produziert wurden und nicht in Plastik und Co. verpackt wurden.

Small steps in a new world

  • Ich verabschiede mich täglich von mindestens einem Gegenstand, den ich nicht (mehr) brauche. Teilweise werde ich die Sachen auf Willhaben.at verkaufen, teilweise dem Samariterladen in meiner Nähe spenden und teilweise hebe ich die Sachen auch für FreundInnen oder zum Verschenken auf.
  • Ich mache mir mehr Gedanken über den Verlauf meiner Wochen- bzw. Tagesplanung, um schnelle Käufe im Supermarkt zu vermeiden, da diese plastikfrei nur schwer möglich sind. Ich richte mir z.B. zu Hause eine Jause für’s Büro oder mixe mir mein Studentenfutter ab sofort selbst.
  • Ich bereite mich darauf vor Duschgel, Shampoo, Geschirrspül-, Putz- und Waschmittel selbst herzustellen, d.h. ich kaufe mir noch bevor meine Reserven dem Ende zugehen, die nötigen „Zutaten“, um auf den change gut vorbereitet zu sein :-).
  • Und: Ich versuche meinen Mann ebenso für den Minimalismus zu begeistern, damit ich Unterstützung habe.

Das sind also meine ersten Schritte als Zero-Waste-Newbie und sollte jemand weitere einfache Tipps für mich haben, seid doch so nett und hinterlasst mir einen Kommentar: Ich freu‘ mich drüber!

Habt‘ einen feinen Tag,
alles Liebe
Julena Roth.

 

 

 

Weniger ist mehr. Vorsätze für 2017.

Weniger Konsum.
Weniger Besitz.
Weniger Müll.

Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der Einkaufen für mich eine Art Freizeitbeschäftigung war. Ich fand das sogar gut. Nach Jahren vermeintlicher „Konsum-Entbehrung“ – vulgo Studienzeit – hatte ich nach einer kurzen Zeit im Job mehr Geld als jemals zuvor. Nicht, dass es so viel gewesen wäre, aber es hat gereicht, dass ein irrwitziger Prozess in Gang gekommen ist. Auf einmal war ich auch so eine, die 60 Stunden arbeitet, und anderen amüsiert erzählt, dass ein harter Arbeitstag besser auszuhalten ist, wenn man am Nachmittag einen Sprung in den Vintage-Laden um die Ecke macht. Und gar nicht merkt, wie traurig das ist.

Konsum hat für mich einen wahnhaft religiösen Charakter. Die Prediger verheißen Zufriedenheit, Glück und Liebe. Die Gläubigen opfern Geld, Zeit, Energie und Platz. Und wir  konsumieren, als ob es kein Morgen gäbe.
Ich will da nicht mehr mitmachen und werde 2017 versuchen, mich vor jedem Kauf zu fragen, ob ich das Produkt tatsächlich brauche, hinterfragen wie es produziert wurde und ob es mir schaden kann. Ich werde Plastikverpackungen vermeiden und unser Haus von Dingen, die wir nicht brauchen befreien. Ich werde mich befreien.
2017 du darfst kommen – ich freue mich!