Tauschen mit Sinn

Kleidertauschbörsen schießen gerade wie Schwammerl aus dem Boden und auch Julena wurde vom kollektiven Fetzenfieber erfasst. So kam’s, dass sie die letztes Jahr initiierte Tradition vor wenigen Wochen wieder aufgriff und den sogenannten Mädelsflohmarkt organisierte. Und weil das dort immer so nett ist, startet sie einen kleinen Aufruf.

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Post aus Paris III: „Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war.“ (G.G. Márquez)

Unglaublich, aber wahr: Mein letzter Tag in Paris in angebrochen. Die Bedenken des ersten Tages, dass ich des alleine unterwegs Seiens vielleicht überdrüssig werde, wurden vom Pariser Wind verweht. Statt dessen kam mir so manche Erkenntnis:

  1. Einen Städtetrip alleine zu unternehmen, hat etwas von einer Schweigemeditation :-).
  2. Es ist doch so, wie ich immer gesagt habe: „Ich habe einen ausgezeichneten Orientierungssinn!“
  3. Auch wenn man zweiter Name Karla Katastrophsky ist, kann ich gut auf mich und meine Sachen aufpassen (Gut, ich bin noch einen Tag hier, aber ich bin zuversichtlich….).
  4. Essen in Gesellschaft macht mir mehr Spaß.
  5. Mein Englisch klingt amerikanisch – HBO lässt grüßen :-).
  6. Auch ich bekommen von Flohmärkten mal genug, wer hätte das gedacht?!
  7. Fotografieren macht mir großen Spaß, vorausgesetzt das „Werkzeug“ gibt was her. An dieser Stelle: Liebe Dani, vielen Dank für deine Leihgabe!
  8. Auch ich kann Schwierigkeiten beim nächtlichen Einschlafen haben, diese haben mich nämlich ebenso begleitet.
  9. Ich bin stolz auf mich, dass ich meine sieben Zwetschken zusammengepackt habe und diese Reise unternommen habe. Denn frau kann neue Ufer nur erreichen, wenn frau auch den den Mut hat, die alten zu verlassen, und das gilt für die Zeit vor und nach dieser Reise :-).

Die letzten Tage sind irrsinnig schnell vergangen, dennoch sehe ich meine nahende Abreise mit zwei lachenden Augen: Das eine freut sich auf zu Hause – vor allem auf den lieben Mann – und das andere Auge lacht, weil der Rücken weint und dringend Ruhe braucht :-). So gesehen ist es gut, wenn es heute abschiednehmen heißt. Doch davor erzähl ich noch rasch, was ich gestern erlebt habe, denn dieser Tag hatte was von einer wilden Vintage-Kultur-Schnitzeljagd.

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